Emotionale Arbeit kommt überall in unserem Alltag vor: in WG‘s, Studium, Arbeit, politischen Gruppen, Ehrenamt, Beziehungen, Freund_innenschaften, Sorge. Emotionale Arbeit ist als Teil von care-arbeit häufig unsichtbar und wird nur selten offen thematisiert. Ein_e Freund_in trösten, ein klärendes Gespräch führen oder sich selbst eine Auszeit nehmen um die eigenen Gefühle wahrzunehmen können alles Beispiele für emotionale Arbeit im Alltag sein. Wer macht diese? Warum? Wer übernimmt schnell Verantwortung dafür? Welche Personen geben emotionale Arbeit lieber an ihr Umfeld ab? Und vor allem wie können wir bestehende Muster, die wir bei uns selbst erkennen, durchbrechen und einen anderen Zugang zu emotionaler Arbeit wählen? Dieser Workshop richtet sich an alle Geschlechter und Personen aller Positionierungen. Du bist hier richtig, wenn du dich bewusst zum ersten mal mit dem Thema emotionale Arbeit beschäftigst und lernen möchtest, wie du in Zukunft dir selbst und anderen mehr emotionale Unterstützung anbieten kannst. Du bist hier auch richtig, wenn du für dich herausfinden möchtest, wie du Verantwortung für die Gefühle anderer abgeben und stärker auf deine eigenen Grenzen achten kannst.

 

fem_Archiv, Hermann-Elfleinstraße 32 Potsdam Innenstadt

Dienstag 5.2.2019  17-20oo Uhr

Es gibt Snacks, Tee, Abendessen

für bessere Planung schreibt gerne vorher ne Mail.  femarchiv@astaup.de Ihr könnt aber na klar auch spontan kommen.

im Anschluss: Molli the nonbinary (k)night Tresen Abend für FLTI* in der Olga Bar

 

freundlich unterstützt vom Asta Uni Potsdam. AStA-transparent

 

 

Impressionen zur Veranstaltung:

Was ist eigentlich emotionale Arbeit? über Machtverhältnisse, Abgrenzung und Unterstützung. 5.2.2019 17-20oo im fem_Archiv Potsdam Ein Workshop von life‘s a beach.blogsport.de. Emotionale Arbeit kommt überall in unserem Alltag vor: in WG‘s, Studium, Arbeit, politischen Gruppen, Ehrenamt, Beziehungen, Freund_innenschaften, Sorge. Emotionale Arbeit ist als Teil von care-arbeit häufig unsichtbar und wird nur selten offen thematisiert. Der Workshop richtete sich an Personen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigen. Die ca. 25 Teilnehmenden stellten sich u.a. den Fragen: Wer macht emotionale Arbeit? Warum? Wer übernimmt schnell Verantwortung dafür? Welche Personen geben emotionale Arbeit lieber an ihr Umfeld ab? Und vor allem wie können wir bestehende Muster, die wir bei uns selbst erkennen, durchbrechen und einen anderen Zugang zu emotionaler Arbeit wählen? Die TN erfuhren in Inputs, Gruppenarbeiten und Diskussionen, dass emotionale Arbeit in spezifischen Berufsfelder ebenso wie in sozialen Situationen vorkommt und oft geschlechtlich aufgeladen und gebunden ist. Es gab ebenso einen Bücher/Infotisch sowie eine Person für Menschen, welche sich eventuell in einem expliziten Zweiergespräch über aufkommenden Fragen oderund Emotion austauschen wollten. Im Nachhinein gab es noch die Möglichkeit beim informellen Abendessen erlebtes zu verarbeiten, ins Gespräch zu kommen und in produktive Zusammenschlüsse umzuwandeln. Erstaunlich war, dass so viele Personen das Thema zu interessieren scheint. Auch wenn dieses große Thema in einem 3 Stunden Workshop nur angeschnitten und erst einmal ins Bewusstsein geholt werden konnte, gingen viele mit sehr positiven bestärkenden Momenten sowie berührt und dankbar nach Hause. Bei vielen war der Bedarf nach intensiverem Austausch erkennbar.

Ihr seid herzlich eingeladen. Leitet es gerne weiter.

Filme im Rahmen der Ringvorlesung zum Schwangerschaftsabbruch

Ringvorlesung: https://www.uni-potsdam.de/fileadmin01/projects/gleichstellung/Downloads/Aktuelles/2018/Ringvorlesung_Schwangerschaftsabbruch.pdf

Filme:

„Frauen erzählen“ (Film über Abtreibung) 10.Januar 19:00 Uhr Fem_Archiv

Rund jede vierte US-Amerikanerin und jede sechste Deutsche nimmt in ihrem Leben eine Abtreibung vor. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe ?Leibesfrucht? im Zuge der Ringvorlesung „Geschichte, Politik und Ethik des Schwangerschaftsabbruchs“ an der Uni Potsdam schauen wir gemeinsam einen Film, in dem Frauen zu Wort kommen, die einen Schwangerschaftsabbruch vorgenommen haben. Raum für Austausch nach der Vorführung ist gegeben.

„6. Monat“ (Film über Spätabtreibung) 24.Januar 19:00 Uhr Fem_Archiv

Im Rahmen der Ringvorlesung zum Thema Schwangerschaftsabbruch wollen wir gemeinsam den folgenden Film schauen und im Anschluss bei Bedarf miteinander ins Gespräch kommen.
Die Hauptfigur ist Künstlerin und mit ihrem Manager liiert. Beide haben zusammen ein Kind. Als die Hauptfigur mit ihrem zweiten Kind im sechsten Monat schwanger ist, erfährt das Paar bei einer Routineuntersuchung, dass der Fötus mit dem Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Das Paar muss entscheiden, ob eine Spätabtreibung eingeleitet werden soll.

 

Impressionen zur Veranstaltung:

Veranstaltungen im Begleitprogramm der Ringvorlesung zur Geschichte, Politik und Ethik des Schwangerschaftsabbruchs im Wintersemester 2018/19. Das Koordinationsbüro für Chancengleichheit führt auf Initiative des ASta der Universität Potsdam im WiSe 2018/19 eine gemeinsame Ringvorlesung durch, welche sich mit der Praxis des Schwangerschaftsabbruchs in Vergangenheit und Gegenwart, mit den unterschiedlichen Umgangsweisen in der Politik und feministischen Perspektiven auf das Beenden einer Schwangerschaft im Christentum, Judentum und Islam auseinandersetzt. Die Vorlesung fande immer Donnerstags im Raum 01.09.114 in der Zeit von 16-18 Uhr statt. Als Begleitprogramm „Leibesfrucht“ wurden verschiedene Perspektiven an unterschiedlichen Orten Potsdams dargestellt So zeigte das Fem_Archiv mehrere Filme zum Themenbereich: 10.Januar 19:00 – 21:30 Uhr „Women tell stories“ (Film über Abtreibung) Fem_Archiv. Rund jede vierte US-Amerikanerin und jede sechste Deutsche nimmt in ihrem Leben eine Abtreibung vor. Rund 5 Teilnehmende schauten gemeinsam einen Film, in dem US-amerikanische Frauen zu Wort kommen, die einen Schwangerschaftsabbruch vorgenommen haben. Es kamen auch Gegener_innen zu Wort. Im Zentrum steht eine Abtreibungsklinik. Es gab noch einen längeren Austausch zur ethischen Einordnung von Schwangerschaftsabbrüchen und christlichen Fundamentalist_innen nach der Vorführung. 24.Januar 19:00 -22oo Uhr „24 Wochen“ (Film über Spätabtreibung) Fem_Archiv. Die ca. 12 Personen schauten den Film zum Thema Spätabrteibung. Die Hauptfigur ist Künstlerin und mit ihrem Manager liiert. Beide haben zusammen ein Kind. Als die Hauptfigur mit ihrem zweiten Kind im sechsten Monat schwanger ist, erfährt das Paar bei einer Routineuntersuchung, dass der Fötus mehrere körperliche Einschränkungen hat. Das Paar muss entscheiden, ob eine Spätabtreibung eingeleitet werden soll. Der Film hat viele Personen berührt. Im Anschluss haben einige Teilnehmende ein Gespräch zur Einordnung von Spätabtreibung und pränatal Diagnostik geführt.

Ankündigungstext:

Das Bundesverfassungsgericht hat ein bahnbrechendes Urteil über den gesetzliche Verankerung eines Dritten positiven Geschlechtseintrages gefällt. Neben der Bedeutung für Betroffene kann dies  u.a. weitreichende Folgen für Gesetze, Bildung, Politik und Gesundheit haben Zweigeschlechterdenken aufzugeben oder zu verändern. Auf alltagspraktischer Ebene kann das heißen sich Gedanken machen zu und Veränderungen in z.B. Anmeldeformularen, Toilettenaufteilungen, Anreden( Sehr geehrte, Herr, Frau,…), Coedukation, Pronomen, Zeugnissen, Geburtsurkunden und Familienrecht, Klamottenläden, verwendbaren Wörtern und so weiter.
Das Fem_Archiv zeigt eine kleine Veranstaltungsreihe mit ausgewählten Aspekten zum Themengebiet:

Di 28.08.18 20.15Uhr
Film: von/mit/zu Inter*

Wir hören/sehen Stimmen von Menschen aus dem Inter*spektrum, die über ihr Vorhanden-Sein, ihre Lebenswelt und Einschränkungen, sowie Kämpfe von Inter* Personen sprechen.

Fr 31.08.18 17oo
Mitmachworkshop: ‚queer basics‘

Für wen soll die dritte Option sein? Was hat queer damit zu tun? Was meint eigentlich Inter*? Warum ist das nicht das gleiche wie Trans*? Was hat Trans* mit Transvestit zu tun? Wofür steht das Sternchen? Was ist Drag? Wie sehen Leute sich selbst und wie sehe ich sie von außen? Welche Schubladen kann ich verwenden? Welche nicht?
Hier kannst du Antworten zu deinen Fragen rund ums Thema Genderausdruck, GenderIdentitäten, Wörterkonfusionen finden.

Di 4.09.18 18oo
InfoVeranstaltung: Dritte Option und Aktion Standesamt

Hier erfährst du etwas über notwendige Veränderungsforderungen des Personenstandsrechts und die bevorstehen Aktionswoche im Oktober. Desweiteren wird es Informationen zur Antragstellung auf einen Dritten positiven Geschlechtseintrag geben. Bring deine Fragen mit! Auch können sich hier Menschen finden, die gemeinsam in der Aktionswoche aktiv werden wollen, gemeinsam zum Amt gehen und dort einen Antrag stellen wollen. Werdet aktiv. Jetzt für mehr Gendervielfalt. Auf der Homepage findest du schon viele Informationen zu den Forderungen, Musteranträge und juristische Antowrten. https://aktionstandesamt2018.de/termine/

Bundesweite Aktionswoche zum Einreichen der Anträge: Montag, 08. Oktober – Freitag, 12. Oktober 2018
Demo Berlin:  Samstag, 13. Oktober 2018

Danach: nonbinary fight goes to nobinary (k)night: auf zum MOLLI Tresen Abend in der Olga

check auch facebook

Supported by Asta Uni Potsdam.

 

Impressionen aus der Veranstaltungsreihe:

drei-zwei-eins-meins: die Zweigeschlechterordnung ins Wanken bringen? Infos und Austausch rund um den selbstbestimmten 3. Geschlechseintrag. Das Bundesverfassungsgericht hat ein bahnbrechendes Urteil über den gesetzliche Verankerung eines Dritten positiven Geschlechtseintrages gefällt. Neben der Bedeutung für Betroffene kann dies u.a. weitreichende Folgen für Gesetze, Bildung, Politik und Gesundheit haben Zweigeschlechterdenken aufzugeben oder zu verändern. Das Fem_Archiv zeigt eine kleine Veranstaltungsreihe mit ausgewählten Aspekten zum Themengebiet:

28.08.18 20.15 – ca. 22.30 Uhr Film: von/mit/zu Inter*. Wir haben Stimmen von Menschen aus dem Inter*spektrum gesehen, die über ihr Vorhanden-Sein, ihre Lebenswelt und Einschränkungen, sowie Kämpfe von Inter* Personen sprechen. Die 8 Teilnehmenden tauschten sich danach über gesehenes und eigene Fragen aus. Wir sahen den Film „Männlich, weiblich – oder was? Leben mit dem dritten Geschlecht“: Video hier: https://www1.wdr.de/fernsehen/menschen-hautnah/sendungen/maennlich-weiblich-oder-was-leben-mit-dem-dritten-geschlecht-100.html

31.08.18 17oo -21oo. Mitmachworkshop: ‚queer basics‘. Für wen soll die dritte Option sein? Was hat queer damit zu tun? Was meint eigentlich Inter*? Warum ist das nicht das gleiche wie Trans*? Was hat Trans* mit Transvestit zu tun? Wofür steht das Sternchen? Was ist Drag? Wie sehen Leute sich selbst und wie sehe ich sie von außen? Welche Schubladen kann ich verwenden? Welche nicht? Diesen Fragen stellten sich die 13 Teilnehmenden und 2 Referent_innen. Sie widmeten sich Auseinandersetzungen mit verschiedenen Erscheinungsformen von Geschlechtlichkeit und deren Optionen und Benennungen. Der Workshop differenzierte Genderausdruck, GenderIdentitäten und klärte über (Selbst)Bezeichnungen auf. Der Workshop setzte Gesprächsrunden, Selbstreflexion und kreativen Ausdruck und Austausch als Methoden ein. Alle Beteiligten empfanden die gewonnenen Informationen als Bereicherung und fühlten sich flexibler und sicherer im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt.

4.09.18 18oo -21oo InfoVeranstaltung: Dritte Option und Aktion Standesamt. Aktivist_innen und Jurist_innen informierten die 15 Teilnehmende über Veränderungsforderungen des Personenstandsrechts und die bevorstehen Aktionswoche im Oktober. Des weiteren gab es Informationen zur Antragstellung auf einen Dritten positiven Geschlechtseintrag und bestehende Fragen wurden besprochen. Auch Musteranträge konnten angeschaut werden. Die Veranstaltung diente auch der Vernetzung für die bevorstehende Aktionswoche. Auf der Homepage findest du schon viele Informationen zu den Forderungen, Musteranträge und juristische Antworten. https://aktionstandesamt2018.de/termine/

Nein zur Homophobie, ja zum Sozialismus!”
Fem_Archiv Potsdam zeigt anlässlich des Frauen*kampftags 2018
Transit Havanna. Kuba im Wandel. Eine Reise in ein unbekanntes Land.
Inhalt: „Einmal im Jahr kommen zwei Ärzte aus Holland und Belgien nach Havanna und führen dort auf Initiative von Fidel Castros Nichte kostenlos geschlechtsangleichende Operationen durch. Mariela Castro organisiert dies im Sinne der sozialistischen Revolution. Ihr Motto: „Nein zur Homophobie, ja zum Sozialismus!” […] Der Film taucht ein in die kubanische Gesellschaft und zeigt – aus dem speziellen Blickwinkel der LGBT-Community gesehen – fern von Klischees, wie Kuba tickt, mehr als 50 Jahre nach der Revolution. Und dann kommt auch noch der historische Moment der Öffnung Kubas dazu…“ (aus: http://transithavanna-film.de)
Am internationalen Frauenkampftag sollte neben der grundlegenden Beschäftigung mit partriarchalen, sexistischen und gewaltvollen Verhältnissen mit denen Personen, die sich mit Weiblichkeit und Frau*sein identifizieren oder dies zugeschrieben bekommen, zu kämpfen haben, auch jene zu Wort kommen, die (zudem) Trans*- (-misogynie) undoder Homofeindlichkeit zu spüren bekommen. Sei es, wie im Film, im Zugang zu medizinischer Versorgung, in ihren Familien, auf der Straße, auf der Arbeit oder auch Religion.

Freitag 9. März 2018 18.30 Uhr Fem_Archiv. Hermann-Elfleinstraße 32

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Weitere feministische Veranstaltungen in der Woche um den 8. März:

8. März Demo Berlin 17oo Hermannplatz https://frauenkampftagberlin.wordpress.com/der-aufruf/

Aus dem Aufruf: Feminismus heißt Widerstand
Der Internationale Frauentag ist die wichtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann.“ Clara Zetkin, 1911

Vor rund 100 Jahren erhielten Frauen nach langem Kampf und infolge der Deutschen Revolution
von 1918 endlich das Wahlrecht in Deutschland. Seitdem haben wir viel geschafft! Frauen können studieren, dürfen selbst darüber entscheiden, ob sie arbeiten gehen, können sich scheiden lassen, Hosen tragen und haben Zugang zu Schwangerschaftsabbruch. Zu unseren Errungenschaften gehören Frauen- und Mädchenzentren, Frauenhäuser oder auch die Nein-heißt-Nein-Kampagne! Der Feminismus hat sich wieder Gehör verschafft.[…]

Das letzte Jahr brachte unzählige Menschen gegen ein gesellschaftliches Rollback auf die Straße, das nicht nur in den USA, sondern auch in Europa deutlich zu spüren ist. Rechte und rechtsradikale Parteien und Gruppierungen sind erstarkt, die Frauen und Gleichstellungsrechte angreifen und die Frau wieder in die heterosexuelle Kleinfamilie unter männlicher Vormundschaft und an den Herd verbannen wollen.

Wir wehren uns gegen jede Gewalt, die insbesondere Frauen*, LGBTQI* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*-, Inter- und queere Menschen) und People of Color betrifft.

Wir wehren uns gegen Ausbeutung und Unterdrückung, auch gegen sexuelle Ausbeutung.

Wir treten ein gegen Militarisierung und Krieg.

Wir kämpfen gegen Nationalismus, rassistische Alltagspolitik und gegen alle Gesetze zur Entrechtung von Geflüchteten.

Wir fordern die sofortige Streichung des Paragrafen 219 a StGB, der Ärztinnen und Ärzten „Werbung“ für Abtreibung verbietet. Wir fordern: Weg mit dem gesamten Strafrechtsparagrafen 218!

Wir treten ein gegen Gesetze, die Sexarbeiter*innen diskriminieren.

Dafür gehen wir gemeinsam auf die Straße und besinnen uns darauf, wie viel Kraft wir haben und wie viel wir erreichen können, wenn wir vereint kämpfen. Wir haben noch eine große Aufgabe vor uns. Es geht um einen Kampf gegen jede Diskriminierung, gegen eine rein profitorientierte Gesellschaft, gegen patriarchale Strukturen und für uneingeschränkte Gleichberechtigung.

Deswegen: Hinaus zum Frauen*Kampftag, hinaus zum 8. März! Heute wie vor 100 Jahren!

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und in Potsdam:

Im Rahmen der Gleichstellungskooperative zur 28. Brandenburgischen Frauenwoche „Selber Schuld!?“

"Wir wollen ermöglichen, dass sich viele Menschen mit individualisierten Schuldzuweisungen auseinandersetzen können, die besonders oft Frauen*, Mädchen und nicht-binäre Personen treffen. Denn Benachteiligungen, Gewalterfahrungen oder Diskriminierungen sind nicht die Schuld der betroffenen Menschen.Wir laden Sie herzlich ein, sich am 5., 6. und 9. März bei Vortrag, Workshop, Theater und Diskussion im freiLand, KuZe und Rechenzentrum am Diskurs darüber, wer „schuld“ ist, ob uns diese Frage überhaupt weiter bringt bzw. was oder wer uns weiter bringen kann und sich dafür noch ändern muss, zu beteiligen" Das ausführliche Programm finden Sie hier: https://tinyurl.com/y7o9zxys
Hier finden Sie die Veranstaltung kurz und bündig auf facebook: https://tinyurl.com/y7t7mcbv

5.3.2018:
18 Uhr freiLand, Haus 2 Vortrag und Diskussion mit
Gisela Notz „Arbeit ist das halbe Leben? – Und was ist das ganze Leben?“
20 Uhr Atelier Transpi-Workshop mit Xena

6.3.2018:
20 Uhr KuZe, Theatersaal & Kneipe Theatergruppe
Ma(g)dalena mit dem Forumstheaterprojekt „Nein heißt Nein!“ und FLTIQ* Roller-Derby-Tresen mit den PrussianFatCats

9.3.2018:
16 Uhr Rechenzentrum Kosmos GenderSalon „CaRevolution – Alte Werte neu gelebt?“ mit Fishbowl Diskussion und Vernetzungsmöglichkeit

Organisiert von: Koordinationsbüro für Chancengleichheit (KFC) Universität Potsdam, Gleichstellungsbüro der Fachhochschule Potsdam, Cultus UG, freiLand

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Internationaler Frauentag in Potsdam am Donnerstag, 08.03.2018
Frauen-After-Work-Lounge mit Buffet | 16.00- 18.30 Uhr | Frauenzentrum, Schiffbauergasse 4H, 14467 Potsdam, Eintritt 5 €
16.00 Uhr Begrüßung Oberbürgermeister Jann Jakobs Landeshauptstadt Potsdam
Vortrag "Sexismus"
Prof. Dr. Gudrun Perko, FH Potsdam, Sozialwissenschaften, Schwerpunkte Gender, Diversity und Mediation
Leah Carola Czollek, Leiterin Institut Social Justice und Diversity, Berlin
18.30 Uhr Ausklang

19.00- 01.00 Uhr | fabrik Café, Schiffbauergasse, Eintritt frei!
19.00 Uhr Insellounge - Begrüßung Martina Trauth Gleichstellungsbeauftragte LH Potsdam
Wir laden herzlich zum Entspannen, Abgrenzen, Auftanken, treiben lassen und Kräfte sammeln ein. Kommt mit auf die Insel! Inszenierte Fotografie mit Ploaroids mit Künstlerin Heike Isenmann 
20.00 Uhr Tanz mit "The Crazy Hearts" - Musikalisch immer neben dem Mainstream, tanzbar, überraschend und vielseitig.

Die Veranstaltungen werden präsentiert von: Büro für Chancengleichheit und Vielfalt der Landeshauptstadt Potsdam, Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V., Demokratischer Frauenbund - Landesverband Brandenburg e.V. in Kooperation mit der fabrik Potsdam und mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, sowie der Landesbeauftragten für die Gleichstellung von Frauen und Männern.
Alle Informationen zu unserer Veranstaltung gibt es im Anhang und online: http://www.frauenzentrum-potsdam.de/veranstaltungen/7/1948026/2018/03/08/internationaler-frauentag-08.m%C3%A4rz-2018.html

Backlash-backbashen-Plakat-WEB

Hier gehts zum Plakat: Backlash-backbashen-Plakat-WEB

Backlash back bashen
Veranstaltungsreihe Potsdam
vom 7.3-7.5 2017

 … mit Blick auf aktuelle rechtspopulistische,reaktionäre Postionen
… als Raum für eine notwendige queerfeministischeVerbundenheit und Aktion

Ausgehend vom 8. März wollen wir die mit Besorgniszu beobachtenden rückwärtsgerichteten Entwicklungen bezüglich (post-essentialistischen) Sexualitäts- und Genderkonzepten unter die Lupe nehmen. Zudem wollen wir uns über eine gemeinsame queer_feministische und rassismuskritische Praxis austauschen. Wie wird Gender derzeit vom rechtspopulistischen Gebaren gegen feministische Positionen vereinnahmt? Was können wir den antifeministischen Positionen von rechten AkteurInnen entgegensetzen? Welche Ausschlüsse wollen wir dabei nicht (re-)produzieren? Und schließlich: welche Gruppen und Aktionen gab und gibt es in Potsdam und was soll
es in Zukunft geben? Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation von Potsdamer queer_feministischen Initiativen und Einzelpersonen. Als zentraler Ort der Reihe, gibt es im Fem_Archiv nicht nur Platz und Material für die Auseinandersetzung mit Ungleichheits- und Machtverhältnissen, sondern auch einen Raum für Vernetzung und Empowerment.

Dienstag 7. März, ab 18oo
Vorglühen
Sofa-Gespräch:mit verschiedenen (queer)feministischen Akteur_innen zum 8. März, dessen Bedeutung für verschiedene Menschen (z.B.CisFrauen, Trans*, CisMänner, Queers) und Errungenschaften, aber auch Leerstellen austauschen.
Vorher essen, danach Drinks und Anarcha feministische Songs/Spoken Word von Jonte

Montag 27.3.2017, ab 18oo
Analysieren I
Vortrag zu rechten Antigenderismus mit Brandenburgbezug.
Überblicksreferat zum rechten Anti-Genderismus/Anti-Feminismus mit Schwerpunkt AfD in Brandenburg von Alex Lorenz ‚Was kennzeichnet die Familien- und Geschlechterpolitik der Partei ‚Alternative für Deutschland‘ (AfD) in Brandenburg und welche Vorstellungen und Feindbilder verbergen sich dahinter?‘

Mittwoch 5.04.2017, ab 18oo
Analysieren II
“Anti-Genderismus”, ein einführender Vortrag von Lucy Power Was sind grundlegende Handlungsmuster und Wirkmächtigkeiten von Antifeminist_innen? Auf welche Themen und Begriffe stützen sie sich? Was ist die politische Motivation dahinter? Und wie können feministische Interventionen aussehen?

Freitag 21.04.2017, ab 18oo
Film/Literarisieren
Hier wollen wir eintauchen in die schier unerschöpfliche widerständige Energie und das aktivistische und akademische Engagement von Audre Lorde als wichtige Inspiration für antirassistische, feministische Bewegungen.

Samstag 22.04.2017, 15oo
Praktizieren
Schreiben, basteln, rausgehen! Lets go! Unserer Vielfalt ein Gesicht geben. Lasst uns antigenderistischen und rassistischen Stereotypien und Gewaltverhältnissen visuell begegnen. In Anlehnung an die Kampagne ‚stop telling women to smile‘ entwerfen wir kreativ Plakate für den öffentlichen Raum!

Freitag 5.5.2017, 16oo
Argumentieren
Workshop von www.fuer-das-leben.de
Wir möchten in dem Workshop einen Überblick über die Argumentationsweisen der ‚Lebensschützer‘ geben und mit euch darüber diskutieren, wie queerfeministische Strategien und Perspektiven dagegen aussehen könn(t)en.

Sonntag 7.5., ab 11oo
Vernetzen
Austausch mit anderen Aktivist*innen Moderierter Brunch: Raum schaffen, um sich gemütlich mit anderen (Potsdamer) feministischen Gruppen, Orten, Menschen über wichtige Termine des nächsten Jahres auszutauschen und darüber nachzudenken, wie ein gemeinsames Handeln (in der Zukunft) aussehen könnte.
+Musik von Ari (anarcha-feministische Musik Gegen Herrschaftsverhältnisse, schlechtes Wetter und Herzklumpenscheiße) http://www.aripop.net/

 

Der Reihe ist offen für alle. Rassistische, Sexistische, Homo/Trans*phobe (Sprech-) Handlungen werden des Raumes verwiesen.

 
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Am 08. März 2016 versammelten sich ca. 40 Menschen im FemArchiv Potsdam um gemeinsam den Internationalen Frauen*kampftag ausklingen zu lassen
Neben leckerem Essen, einer gemütlichen Atmosphäre und netten Gesprächen gab es einen gemeinsamen Austausch zu Unterstützungsmöglichkeiten in Potsdam fuer FLIT*,
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Infos zu einer Street Art Aktion sowie einer Plakatkampagne aus den U.S.A. mit dem Titel Stop Telling Women to Smile und zum panafrikanischen Frauen*tag sowie der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft. Für FLIT* gab es die Möglichkeit in einem Potsdamer Stadtplan Orte zu kennzeichnen, an denen Geschlecht fuer sie eine Rolle spielt(e). Der hiermit veröffentlichte Stadtplan kann gern erweitert werden.
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Danach klang der Abend mit Musikvideos von bill belén aus.
Hier noch ein paar Links, die sich auf den Abend beziehen:
Schön, dass ihr da wart… Danke auch an den AStA UP fuer die finanzielle Unterstuetzung.

Konzert mit Ari und mo_leen am Samstag 15.11.2014 im fem_archiv

Vokü 18.30, Beginn 19.30, ende gg 22oo

Das Konzert von Ari und kriekla im Januar diesen Jahres war ein voller Erfolg und viele Menschen strömten ins fem_archiv. Auch die Zusammenarbeit Potsdamer queerprojekte klappte hervorragend. So spielten die Paste, helkimenschen, das Kuze, femarchiv und asta gut Hand in Hand und ergaben mit einem wundervollen, gut durchmischtem Publikum einen ganz entzückenden queerfeministischen Abend. Ganz nebenbei haben einige Leute das fem_archiv zu ersten Mal betreten, bestaunt, und weitergenutzt.

Das wollen wir nochmal!! Denn:

Ari: http://aripop.blogsport.de/ (female fronted one-man-band) aus Berlin „…anarcha-feministische Musik zum zuhören, rumsitzen, rauchen und Bier trinken.
Zum aufstehen, rausgehen und losgehen. Gegen Herrschaftsverhältnisse, schlechtes Wetter und Herzklumpenscheiße…
Ich weiß auch nicht wohin, aber lass uns mal gehen!

und

mo_leen: https://soundcloud.com/mo_leen stimme. gitarre. texte. mehr gibt’s nicht. mehr braucht’s auch nicht

wollen uns beehren.

Dazu gibt’s spoken word, Vokü, Bierchen oda Limo -wie immer- ausm Kuze, und nette Atmosphäre von fem_archiv + einzelpersonen, helkis

und euch werte Besuchis :>

Freitag 28.11.14,
17oo-20oo Uhr,
all gender,
für ca 20 leute,
im fem_archiv Potsdam (http://femarchiv-potsdam.de) Hermann-Elfleinstraße 32, 14467 Potsdam
(für Teilnahme gern vorher bescheid sagen, aber nicht zwingend notwendig)
wird ne zwischenmahlzeit geben
keine kosten für Teilnehmende
sponsored by asta UP

„Von Männlichkeit(en) und anderen (k(l)einen) Katastrophen. Pro-Feministische Männerarbeit als Feld der Auseinandersetzung“

Die Analyse und Kritik gesellschaftlicher Herrschaft und Ideologien der Ungleichwertigkeit betrifft immer mehrere Ebenen. Die analytische und die praktische Ebene. In dem Workshop wird es um den Versuch gehen,
beides zu verbinden. Ausgehend von der eigenen Involviertheit, geht es um die Chancen und Grenzen von Reflexionsprozessen und
Handlungsfähigkeit in der bürgerlich-patriarchalen Gesellschaftsformation. Der Versuch sich in diesen Verhältnissen möglichst »unsexistisch« zu verhalten, ist immer ein schwieriges Unterfangen und lässt sich eher in Spannungsverhältnissen thematisieren. Wie diese aussehen und »was geht«, wird uns den Workshop über beschäftigen. Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Der Workshop ist offen für Alle.
Aljoscha Langfort beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit pro-feministischer Männerarbeit und ist manchmal ganz schön überfordert damit. Auch wenn er der Überzeugung ist, dass die Auseinandersetzung notwendig ist und sich im Endeffekt lohnt.

hello allerseits

zum 8. märz frauenkampftag

das geporeferat des astas der uni potsdam und das femarchiv haben sich ein nettes ausklingen des tages überlegt.
18.00 vokü, nach der aufregend-tollen großdemo in berlin >frauenkampftag2014.de<
und danach 19oo mit überraschungsfaktor nen bischen thematisch passendes rumgespiele..
für alle geeignet, für alle angedacht, für alle auf-/erfrischend:>

Anlässlich des internationalen Frauentages am
8. März, möchten wir mit euch gemeinsam
einen interaktiven Blick in die Geschichte der
Frauenbewegung werfen. Dafür ist
keinerlei Vorwissen notwendig. Anschließend
haben wir Lust uns darüber auszutauschen
warum Feminismus heute noch wichtig ist
und welche aktuelle Debatten es gibt und wie
wir dazu stehen. Das alles soll in einer
gemütlichen Runde mit kleiner VoKü und
Getränken im Fem_Archiv statt nden.
Wir freuen uns auf euch!
Infos:  http://femarchiv-potsdam.de
http://asta.uni-potsdam.de

und hier könnt ihr dicke freunde bei facebook werden:
https://www.asta.uni-potsdam.de/horde/imp/message.php?mailbox=INBOX&index=158

all the best

Das Femarchiv ist ein Ort zum Bücher stöbern, lesen, ausleihen und lernen. Es soll aber auch ein Ort von feministischer Kultur sein. Hier sollen sich feminist_innen, queers, flt* s and friends wohl fühlen und ihre Inhalte wiederfinden. Zudem sollen Künsterler_innen zu Wort kommen, die im Malestream vielleicht weniger Gehör finden.

Somit ist am Freitag den 24.01.2014 ein Konzert im fem_archiv mit

Awry Pat­tern (sin­ger-​song­wrier)
Mal schnell, mal lang­sam, mal laut, mal leise und an­ge­bracht wü­tend geht Awry Pat­tern über den Zu­stand der Me­lan­cho­lie hin­aus.
awrypattern.​org

Kri­ke­la (fe­mi­nist poe­try punk folk)
Kri­ke­la kommt aus Köln und macht fe­mi­nist poe­try punk folk. Fe­mi­nis­tisch, da das Pri­va­te po­li­tisch ist, und ihre Lie­der er­zäh­len viel von bei­dem. Poe­tisch manch­mal, wenn sie z.B. über Zwei­sam­keit oder über Kunst sin­niert. Punk, wenn sie ihre Wut her­aus schreit gegen die nor­ma­le Ge­samt­schei­ße und die pa­tri­ar­cha­le im be­son­de­ren. (Anti-) Folk, wegen der krea­ti­ven Neu­be­set­zung von Folks­lie­dern mit z.B. Mens­trua­ti­ons­em­power­ment. Und au­ßer­dem weil mit ein paar Ak­kor­den auf der Gi­tar­re rum­zup­fen – das nennt man doch so, oder?
krikela.​net

Ari (fe­ma­le fron­ted one man band)
Musik zum Zu­hö­ren, Rum­sit­zen, Rau­chen und Biertrin­ken… Zum Auf­ste­hen, Raus­ge­hen und Re­vol­ten An­zet­teln… Hier und da, leise und laut, schief und schön… über Uto­pie, All­tags­wahn­sinn und Herz­klum­pen­schei­ße…
aripop.​blogsport.​de

geplant.

Kommt vorbei, lauscht den Texten, der Musik und kuschelt euch in die Sofas…