Liebe (queer)feministisch Interessierte

Möp – Corona gibts immernoch. Yeh – Das fem_Archiv aber auch.
Mit Blick auf das geringere Infektionsgeschehen öffnet auch das fem_Archiv allfreitäglich ab Mitte Juli wieder die Türen.
Das will ein bisschen und eher klein, aber festlich begangen werden. *yehglitzersternenstaubeinhorngepupse*
Vielleicht so mit draußen sitzen, Begleitmusike, (alkfreien) Cocktails, Häppchen und weiterem queer-feministischen Fallerifallera (Bingo, Lieblingsbüchervorstellung oder so) 🙂
…und den altbekannt und -bewährten Hygienemaßnahmen und „Datenhinterlegung“, gern auch mit vorheriger Testung, wenn möglich. (Nen paar Test gibts auch vor Ort). Ihr kennt das Spiel.

Das fem_Archiv, die vielen neuen Bücher und die fem_Archiv- und Elfi/Kontext- Crew freut sich auf einen entspannten lauen Sommerabend mit euch am:
16.07.2021 ab 18:30 Uhr
fem_Archiv – Hermann-Elfleinstr. 32 Potsdamer Innenstadt

Das fem_Archiv präsentiert am 28.05.2021 19:00 Uhr Online eine Lesung/Workshop anlässlich des alljährlichen sogenannten Herrentages zum Thema „Männlichkeiten“ mit Blu Doppe und Daniel Holtermann. Die beiden haben das Buch mit dem Titel „Vom Scheitern, Zweifeln und Ändern – Kritische Reflexionen zu Männlichkeiten“ herausgegeben.

In der Veranstaltung soll es darum gehen, dass Ausformungen von Männlichkeiten weiterhin eine entscheidene Rolle bei der (Re)Aktivierung des Patriachats und damit einhergehenden Sexismus spielen und geschlechtliche Machtstrukturen an verschiedenen Orten und in unterschiedlicher Weise offensichtlich und subtil fortbestehen, selbst wenn die involvierten Personen ein ernsthaftes Interesse daran haben, diese abzubauen. Deshalb stellen sich die Fragen danach warum sich eigentlich so wenige Männer für die Gleichberechtigung aller Geschlechter einsetzen, wenn doch die Ungerechtigkeiten so offensichtlich sind? und welche Wege es für ein gutes Zusammenleben für alle gibt, in dem Geschlecht keine Ungleichheiten, Gewalt und Hierarchien mehr erzeugt?

Der Sammelband nähert sich diesen Aspekten aus verschiedenen Perspektiven (Cismännlichen, sowie Nicht-Cis und/oder männlichen Perspektiven) im Kontext von sozio-biografischen und theoretischen Reflexionen und Wechselwirkungen.

Es soll in der 2-3 Stündigen Veranstaltung aus dem genannten Buch/unterschiedlichen Artikeln (von verschiedenen Autor_innen) vorgelesen werden und danach Raum für Austausch und Fragen gestaltet werden (Fragerunde/Kleingruppen).

Die Veranstaltung wird über Zoom ausgerichtet. Eine Anmeldung ist Notwendig und mit Betreff „Männlichkeiten“ an femarchiv@astaup.de zu richten.

Ich bin Tab und bin mit Dulguun zusammen fürs fem_Archiv beim Asta angestellt.

Seit Juli 2007  schon wird das fem_Archiv durch das Geschlechterpolitik-Referat des AStA der Universität Potsdam als Ergänzung und Alternative zur Uni Bibliothek initiiert und betreut. Es ist auch ein zentraler Innenstädtischer Potsdamer Ort zum Treffen von Gruppen, Vernetzen sowie für bereits viele vergangene Veranstaltungen. Mittlerweile warten etwa 600 Bücher, Filme, Zeitschriften, Zines, Kinderbücher, Audios darauf von jeder Person KOSTENLOS ausgeliehen  zu werden.

Die Idee eines feministischen Archivs ist nicht einzigartig oder neu. Seit den 1960er Jahren sind unabhängige Archive, Bibliotheken und Dokumentationsstellen aus dem vielfältigen Spektrum der damaligen Protest- oder Oppositionsbewegungen entstanden. Denn: Wissensbestände wurden über lange Zeit unterschlagen und viele Denker_innen und Frauenrechtler_innen fanden keinen Eingang in Geschichts- oder Schulbücher. Es schreiben an der Geschichte aber mehr Menschen mit als nur  alte weiße Männer.

Die feministischen Archive sind Gedächtnis und Zentren feministischer Bewegungen sowie von Frauen- und Geschlechterforschung. Sie bilden ab, was Feminist_innen bewirkt haben und stellen Pionier_innen und Rollenbrecher_innen in allen gesellschaftlichen Bereichen aus allen Zeiten vor.

Warum ist aber die Aufbewahrung und Bereitstellung queeren und feministischen Wissens notwendig? Warum braucht es ein fem_Archiv?

Es herrscht eine hierarchisch strukturierte Geschlechterordnung, in welcher auf allen Ebenen  ‚männliches‘ über ‚weiblichem‘ steht bzw. mit Weiblichkeit assoziiertes minderwertig hergestellt. 

Sexualität wird nur zwischen Männern und Frauen gedacht. Viele die nicht in die ausschließlich zwei Pole und Sexualitätskonzepte passen, werden abgewertet, diskriminiert oder gar ermordet.

Mit Geschlecht sind Aufgaben, Rechten, Privilegien, soziale Teilhabe , Kommunikations- und Verhaltenserwartungen, Körperideale sowie Gegenständen, Farben, Kleidung, Frisuren, Accessoires und Interessen aufgeladen.

Es stellt somit ein „fundamentales Ordnungsprinzip in der Welt“ dar wie die bekannte Theoretiker_in Carol Hageman-White es formulierte.

Die allgemeine untergeordnete Rolle feministischer oder queerer Perspektiven auf Wissenschaft, Forschung und Inhalten spiegelt sich auch in den vorherrschenden Strukturen der Universität wieder. 

Zum Beispiel bekommen Professor_innen nur 30% der Stellen. Der Rest wird durch Männer geprägt.

Sexualisierte Gewalt findet auch im Studien- und Arbeitsalltag von FLTI* an der Universität statt. Sexualität wird dabei als Instrument der Macht, eingesetzt. Tabuisierung und Verleugnungsstrategien zementieren das Machtgefälle.

Trans*, Inter* und nicht-binäre Personen, aber auch BiPoC  sind verschiedenen strukturellen und konkreten Benachteiligungen ausgesetzt, wie etwa die Verwendung des falschen Namens, Diskriminierung auf binären Toiletten, Mikroaggressionen in Seminaren.

Ebenfalls sind Personalpolitik und Lehrinhalte von Heterosexismus und Rassismus beeinflusst – es werden hauptsächlich weiße, männliche Perspektiven zentriert und eine fiktive „europäische“ Wissenschaftsgeschichte erzählt. Studierende haben somit wenig diverse akademische Rolemodels und Repräsentanzen. 

Neben der individuellen Dimension des Schutzes der Einzelnen können Hochschulen somit auch zu einem gesellschaftlichen Klima in verschiedenen Richtungen beitragen.

Was macht das fem_Archiv dagegen?

Dieser Zustand  hat Einfluss auf das Einbeziehen feministischer Schwarzer oder queerer Perspektiven auf Wissenschaft, Forschung und die dort betrachteten Inhalte.

Das fem_archiv möchte diese (universitäre) Struktur um Inhalte, Austausch-, Lehr- und Lernmöglichkeiten zu Feminismus, Rassismuskritik, Produktion und Reproduktion von Geschlechterverhältnissen, kritischer Theorie und Wissenschaftskritik erweitern.

Heteronormativität, Trans- oder Homophobie, aber auch Rassismus, Ableismus und Klassismus prägen sich in verschiedenen Orten und Zeiten unterschiedlich aus. Deshalb versucht das fem_Archiv auch mit einer intersektionalen Perspektive das Zusammenwirken jener sozial gewordenen Kategorien zu betrachten.

Das fem_Archiv übt Kritik und fragt nach der Verhandlung von Wissen, nach Veränderungen dieser gesellschaftlichen und akademischen Strukturen, und es ist ein Teil im aktiven Prozess der Veränderungen.

Es macht Stereotypisierungen weiblicher, schwarzer, queerer Figuren in Literatur, Filmen, Kinderbüchern wahrnehmbar.

Es hält marginalisierte Stimmen und Inhalten die Tür auf, es schmückt einen (diskriminierungs)sensiblen, lernenden, austauschenden Raum und läd Verbündete ein ihre teils unverdienten Privilegien am Kaffetisch zu diskutieren. 

Es übt in Solidarität und positive Bezugnahme auf Feminismus. 

Zu guter Letzt ist es ein Ort für (queer)feministische, antirassistische Organisation.

DENN: Rassismus, Gewalt, Sexismus muss konkret benannt und kontinuierlich thematisiert werden.

Es braucht hierfür auch Vorbilder, Idole. Wer waren Vorkämpfer*innen? Woran können Feminist*innen heute mit ihren Kämpfen anknüpfen? Wofür stand und steht Feminismus?

Die kämpferische Haltung von Frauen*, Queers, BiPOC  in der Vergangenheit, in Literatur und Filmen kann uns also als Ansporn gelten, heute unseren Beitrag für humanistische emanzipatorische Werte zu leisten.

Die Veranstaltung sollte eigentlich schon letztes Jahr stattfinden und ist dem ersten Lockdown zum Opfer gefallen. Nun holen wir sie digital nach.
Der 8. März als feministischer Kampftag dient uns als zentraler Moment um vom Patriarchat und Sexismus-Betroffene zu Wort kommen zu lassen und die vielen mit Geschlecht verbundenen Ungleichheiten zu thematisieren und anzugreifen.

Gegendiagnose ist eine kollektiv herausgebrachte Sammelbandreihe zu den Themen psychische Gesundheit, kritische Psychologie und Antipsychiatrie. Gegendiagnose setzt sich vor allem mit Fragen der Verbindung psychiatrisch_psychologischer Konzepte mit rassistischen, sexistischen, ökonomischen wie klassistischen und anderen Unterdrückungsverhältnissen auseinander und hat zum Ziel vor allem marginalisierte Perspektiven zu Wort kommen zu lassen.

In dieser Veranstaltung wird von den Herausgeber_innen erst das spannende Gesamtprojekt Gegendiagnose vorgestellt und dann konkret der zweite Band, der 2019 erschienen ist. Da es sich um Sammelbände handelt, ist es nicht nötig, den ersten Band zu kennen.

Anschließend wird Blu Doppe den Beitrag „Nicht-binär_trans* in Therapie? Eine (Selbst-)Reflexion aus zwei Perspektiven“ von Kalle H. und Blu Doppe aus dem zweiten Band vorstellen. In dem Beitrag geht es um die Situation von trans* Menschen im psychologischen Therapiesystem und speziell die Probleme nicht-binärgeschlechtlicher Menschen mit der binären Geschlechterlogik, die psychologischen Diagnosen zugrundeliegt und Zugänge zu medizinischer Versorgung strukturiert.

Im Anschluss möchten wir gern mit euch über die Themen mentale Gesundheit und psychiatrische_psychologische Diagnosen besonders für FLINTA*-Personen sprechen und uns über Erfahrungen und Fragen austauschen. Einen Schwerpunkt des Gesprächs möchten wir gern darauf legen, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf Euch, besonders auf queere/FLINTA*-Personen und_oder allgemein im Bereich mentaler Gesundheit und psychischer Gesundheitsversorgung hat.

Die Veranstaltung wird Online über Big Blue Button stattfinden.
Nach vorheriger Anmeldung unter femarchiv@astaup.de bekommt ihr den Zugangslink.

Wir freuen uns auf eine tolle Veranstaltung!

Nachtrag

Folgende Links wurden aus der Diskussion zusammengetragen:

Hier gibt es die Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes nach §282 SGB V zum Umgang mit Trans*

https://www.mds-ev.de/fileadmin/dokumente/Publikationen/GKV/Begutachtungsgrundlagen_GKV/BGA_Transsexualismus_201113.pdf

Hier gibts einen Leitfaden und Tips und Tricks vom Bundesverband Trans*: https://www.bundesverband-trans.de/leitfaden-fuer-behandlungssuchende/

Hier gibts solidarisches Fundraising für Menschen, die ihre Geschlechtsidentität als nicht-binär bezeichnen. https://enbysolifund.blackblogs.org/

Hier Infos zur Radikalen Therapie https://www.radikale-therapie.de/de/linksammlung.html

Der Verein TransInterQueer Berlin (TRIQ) plant eine Hormonbroschüre zum Informed Consent im Sinne von: Mensch kann sich selbst über Hormontherapie informieren und es werden Fragen mit an die Hand gegeben, die man den Hormonbehandler*innen abklären sollte.

Schriften und Infos zum Thema Psychotherapie und Trans*:

* Es gibt ein Buch von Therapeut*innen zu dem Thema: Psychotherapeutische Arbeit mit trans* Personen: Handbuch für die Gesundheitsversorgung von Günther, Teeren, Wolf: HTTPS://WWW.REINHARDT-VERLAG.DE/DE/TITEL/54483/PSYCHOTHERAPEUTISCHE_ARBEIT_MIT_TRANS_PERSONEN/978-3-497-02881-8/

* Psychotherapie mit Klient*innen, die von Heteronormativität belastet werden Acht Praktiker*inneninterviews Masterarbeit von Lian Eisenhuth, 2017

https://www.vlsp.de/beratung-therapie/fachbeitraege/praktiker_inneninterviews

(auf der Seite (des VLSP – Verband für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intersexuelle und queere Menschen in der Psychologie) gibt es auch vieles anderes interessantes)

(auf der Seite (des VLSP – Verband für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intersexuelle und queere Menschen in der Psychologie) gibt es auch vieles anderes interessantes)

*von Rene Hornstein http://rhornstein.de/

Fortbildung Queering Therapy. Normenkritische Perspektiven auf Geschlecht und Sexualität in Psychotherapie und Beratung http://p346354.webspaceconfig.de/queeringtherapy/index.htm/

Max N. Appenroth & María do Mar Castro Varela: Trans und Care, Sammelband zur Trans Gesundheit. https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4599-6/trans-care/

Hier noch eine Broschüre zu Abinären Personen in der Beratung: https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/sites/diversity/TiN_Broschuere_AbinaerePersonen_Online-1.pdf

Und hier eine zu intersektionaler Beratung von/zu Trans*/Inter*: http://transintersektionalitaet.org/wp-content/uploads/2014/12/web_tis_brosch_aufl_2_140931.pdf

BVT* (Bundesverband Trans*) macht regelmäßig Fortbildungen auch für Ärtzt_innen etc.

Hier ein Link zu einer Sickness Affinity Group:

http://www.sicknessaffinity.org/

Zudem wurden genannt:

http://kribi-kollektiv.de/

https://www.educat-kollektiv.org/

https://www.dissens.de/bildung-und-beratung

http://queertopia.blogsport.de/material noch nices Material von Blu zu allem möglichen 🙂

Weiterhin durchzieht das Covid19-Infektionsgeschehen persönliches Leben und sämtliche gesellschaftliche Bereiche. So auch betrifft es die Öffnung des fem_Achiv. In beständigen Suchbewegungen schauen wir wie das fem_Archiv weiter belebt und in Aufmerksamkeit sein kann. Für den kalten dunklen Dezember, mit weiteren Kontaktbeschränkungen und weniger Möglichkeiten des Austauschs in dem sich eh viel Drinnen (und somit vermutlich vor dem Computer) abspielt, gibt es vom fem_Archiv für euch eine Art queerfeministischen Adventskalender*. Jeden Tag wird es einzwei kleine aber feinen Link mit queerfeministischen, kritischen, (um)sorgenden, verbindenden oder erheiternden Themen und Aktivitäten geben**.

*Es geht hierbei weniger um die Geburt von Jesus. Vielmehr nutzen wir die „Gunst der Stunde“ und beziehen den (kulturellen) Aspekt des Zusammenrückens, Beisammenseins und es sich gemütlich (und so gut wie geht-) Machens in kalten, dunklen Tagen zum Jahresende mit ein.

** Wir versuchen mit den Inhalten des fem_Archiv übereinstimmenden Websites zu teilen. Trotzdem kann es sein, dass dort Inhalte aufkommen, welche kontrovers zu sehen sind. Das ist keine Positionierung des fem_Archiv’s.

Wenn ihr auch Ideen habt, die unbedingt mit der queeren, feministischen, antisexistischen, antifaschistischen, kritischen Audi(visu)torium in Potsdam und darüber hinaus geteilt werden will, dann schreibt uns: femarchiv@astaup.de

Für mehr und jeden Tag checkt:
Insta https://www.instagram.com/femarchiv.potsdam/
Facebook https://www.facebook.com/femarchiv

1x in der Woche gesammelte Türchen:
Potsdamer Mailverteiler: gender-infoverteiler_in
oder hier.

01. 12. 2020

Was könnte besser sein für ein fem_Archiv als mit (Hör)Beiträgen zu Hannah Arendt in den queerfeministischen Adventskalender einzusteigen!?

Insgesamt satte 5 Stunden könnt ihr es euch gemütlich machen und (mit ihr) über Macht, Freiheit, Philosophie und auch rassistischen Muster in den Werken sinnieren.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hannah-arendt-denken-ohne-gelaender.1024.de.html?dram:article_id=249953

https://www.deutschlandfunkkultur.de/rassismus-bei-hannah-arendt-blind-fuer-den-widerstand-der.2162.de.html?dram:article_id=487933

02.12.2020

Für Tag 2 ein tolles Codaline-Cover von Nikolas Lima im Duett mit sich selbst während der ersten 6 Monate seiner Transition mit einem Video von Ruco laPesto: https://www.youtube.com/watch?v=C-kDL90ul_Y

Und: Morgen am 03.12.2020 um 18 Uhr lädt das Marburger Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung zur Gender Lecture im Wintersemester 2020/21 ein. Für die diesjährige Gender Lecture wurde eine bedeutende feministische Wissenschaftlerin eingeladen: Die Kulturtheoretikerin Prof. em. Dr. Angela McRobbie (Goldsmith University) wird einen Gastvortrag mit dem Titel „Feminism and Neoliberalism: Young Women’s Lives in Times of Social Polarisation“ halten. Informationen unter:
https://www.uni-marburg.de/…/veranstaltungen/gender-lectures
(Vortrag in englischer Sprache)

03.12.2020

Der internationale Tag der Menschen mit Behinderung wird seit 1993 jedes Jahr am 3. Dezember begangen. Er soll das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten stärken.

Von inklusiven Clubs und queeren Behinderten-Paraden: In Clubs, beim Flirten und auch sonst im Leben haben Behinderte es schwer. Sie wollen ihr Leben aber nicht als Mangel verstehen. Ein Feature mit Aktivisit*innen der Behindertenbewegung.
https://www.br.de/…/sendungen/n…/pod-voll-behindert-100.html

Auch die Broschüre Barrierefrei veranstalten vom AKMob sei hier erwähnt. Als linke, linksradikale und queer-feministische Menschen hätten wir gern, dass an unseren Veranstaltungen alle teilnehmen können, die an den Inhalten interessiert sind. Wir wissen aber, dem ist nicht so. http://akmob.kulturrevolution.de/aus.schluss-barrierefrei-veranstalten.pdf

04.12.2020

Fürs Wochenende gibt es einen Filmtip:

Masel Tov Cocktail
„Dimitrij Liebermann (18) ist Jude und hat Tobi geschlagen. Dafür soll er sich entschuldigen. Nur Leid tut es ihm nicht unbedingt. Auf dem Weg zu Tobi begegnet Dimitrij ein Querschnitt der deutschen Gesellschaft und immer wieder ein Problem, das es auszuhandeln gilt: Seine deutsch-jüdische Identität. Eine Bestandsaufnahme.“
https://www.arte.tv/…/vide…/094428-000-A/masel-tov-cocktail/

05.12.2020

Neu entdeckt und für großartig befunden. I Love! guiness cake: https://nikesherztanzt.de/2018/03/25/guinness-cake-vegan/

06.12.2020

Darf Sie das? https://www.darfsiedas.at/podcast

„„Meine Social Media-Richtlinie lautet Patriarchat zerschlagen.“So lautet der erste Tweet, den man sieht, wenn man ihren Twitter Account klickt: Nicole Schöndorfer. Die als frei arbeitende Journalistin aus Österreich mischt die feministische Internet Bubble zurzeit mächtig auf. Selbst bezeichnet sie sich als radikale Feministin, die sich laut gegen jegliche Diskriminierungsform einsetzt. In ihrem Podcast „Darf sie das?“ thematisiert sie wöchentlich gesellschaftlich geführte Debatten aus einem intersektionalen, feministischen Verständnis heraus. Ihr konfrontativer Umgang mit dem Hate, den sie regelmäßig erhält, ist bemerkenswert. Vor allem auch ermutigend, sich nicht einschüchtern und mundtot machen zu lassen, wenn man seine feministische Haltung nach außen.

07.12.2020

Morgen gibt es einen Vortrag

8. Dezember 2020 | Betânia Ramos Schröder | Schwarze Feministische Kämpfe in Brasilien und transatlantischer Dialog afrobrasilianischer Frauen in Deutschland und Europa: ein persönlicher Bericht (de)

im Rahmen einer öffentliche Online-Ringvorlesung im WiSe 20/21 der Uni Frankfurt Main: https://www.queergehoert.de/2020/10/17/programm-von-november-2020-bis-februar-2021/

zu queerfeministischen und postkolonialen Inhalten — Vielfalt, Sexualität_en und gesellschaftspolitischen Zusammenhängen. Checkt das spannende Programm und weitere Termine. Dienstags von 18 – 20 Uhr, online. / Tuesdays from 6-8 pm (CET).

Die Veranstaltungen werden auf Englisch (en) oder auf Deutsch (de) abgehalten. Live Untertitel (Schriftdolmetschung) werden zu den Veranstaltungen angeboten. The events are held in English (en) or German (de). Closed captions will be provided.

Die Links zu den online Veranstaltungen finden sich auf der Seite des Termins. (im Aufbau)More information and how to join the seminar can be found on the respective website of the event. Everybody is welcome.

Außerdem morgen gibt es:

„Ringvorlesung des Projekts gender*bildet (MLU) im WS 2020/21 Solidarität(en)

8.12. 16:00-18:00 Elisabeth Voß (Berlin): Kultur der Kooperation – Herausforderungen solidarischen Wirt-schaftens

„Gemeinsam mehr erreichen“ und „Kooperation statt Konkurrenz“ sind eingängige Slogans, aber wie kön-nen sie verwirklicht werden? Es gibt viele verschiedene Ansätze, solidarisch und kollektiv zu wirtschaften. Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen, nicht das Geld. Was bedeutet das konkret, welche Missver-ständnisse und Konfliktpotenziale sind in selbstverwalteten Strukturen angelegt und wie kann das Mitei-nander gelingen?

Elisabeth Voß ist Dipl. Betriebswirtin (FH) aus Berlin, publiziert, unterrichtet und berät freiberuflich zu Selbstorganisation und solidarischem Wirtschaften. Sie verfasste u.a. den „Wegweiser Solidarische Ökono-mie“.

Interessierte melden sich bitte schriftlich zu den Einzelterminen bei gender.bildet@uni-halle.de an und er-halten daraufhin die Zugangsdaten“

08. 12. 2020

Tag 8 bringt wieder einen tollen Podcast:

„Irgendwas mit Männern ist deine wöchentliche Pille gegen die Überdosis Männlichkeit. Ein liebe- und humorvoller Kommentar zu Politik, Sex und Popkonsum. Miriam Schwarz und Sina Holst, Sozialwissenschaftlerinnen, beste Freundinnen und leidenschaftliche Verfechterinnen antikapitalistischen Luxuslebens, leben vorübergehend getrennt und verarbeiten in diesem Podcast den alltäglichen Status Quo des Patriarchats zwischen London und Berlin.“

09.12.2020

Heute haben wir eine Veranstaltungsempfehlung für morgen:

10. Dezember, 17 Uhr, Online

Dr. Natasha A. Kelly: Schwarzer Feminismus – Intersektionalität im Kontext von Corona im Rahmen der Vortragsreihe „Diversity im Hochschulkontext“ in Kiel

https://www.eventbrite.de/o/diversity-im-hochschulkontext-e…

10.12.2020

Für Tag 10 möchten wir mit euch das neue Projekt „Queer In“ teilen.

„Queer In“ ist ein Gruppenangebot für queere Menschen mit BeHinderung, chronischer Erkrankung, Krisen-/Psychiatrieerfahrung und plant am 15.12 ein Auftakttreffen Online auf Zoom:

„Im Projekt „Inklusive LSBTIQ* Infrastruktur“ entsteht ganz neu ein Gruppenangebot für queere Menschen mit BeHinderung, chronischer Erkrankung, Krisen-/Psychiatrieerfahrung. Die Idee ist, einen Raum zu schaffen für Austausch, Vernetzung und sich zugehörig fühlen. Am Dienstag, 15.12. wird es ein Auftakttreffen auf Zoom geben.
Kommt doch vorbei! Wir wollen es uns gemütlich machen (vielleicht bei Tee und Lebkuchen – das kann jede Person selbst entscheiden), uns etwas kennenlernen und unsere Wünsche an so eine Gruppe teilen.
Zur Anmeldung und den zoom Link schreibt bitte eine Mail an: infrastruktur@rut-berlin.de
In dieser Mail könnt ihr auch schreiben was ihr braucht, um (gut) an der Gruppe teilnehmen zu können (DGS, Unterstützung mit zoom, vorlesen des Chats,…). Bitte meldet euch bis Freitag, den 11.12. an.“

https://rut-berlin.de/termine/neu-queer-in-gruppenangebot-fuer-menschen-mit-behinderung-online/

11.12.2020

Für Tag 11 empfehlen wir heute den Beitrag zu Gender Studies & Corona auf dem Genderblog der HU. Dort gibt es eine Linksammlung zu „Machtverhältnisse und Corona“, wo Publikationen und Artikel gesammelt werden.

12.12.2020

Tag 12 Empfehlung: der Lila Podcast!

„Jeden zweiten Donnerstag nehmen wir das Weltgeschehen in die feministische Mangel und fragen uns: Was passiert da gerade? Geht das noch besser? Oder kann das weg? Denn feministische Baustellen gibt es noch viele. In dieser Folge: feministisch glotzen“

13.12.2020

Mine und Quarantöne am Tag 13:

Eine neue Version vom Song „Schminke“. Die insgesamt 36 teilnehmenden MusikerInnen haben ihre Parts selbst geschrieben, im Homerecording eingespielt und zurück an Mine geschickt, die das Ganze in Eigenregie gemischt, geschnitten und zusammengetragen hat. Mit dem Video möchten Mine und ihre Gäste auch explizit auf die prekäre Situation hinweisen, in der sich viele Kulturschaffende aktuell mangels Auftrittsmöglichkeiten befinden: „Kunst geht auch ohne Publikum von zu Hause, Kultur aber nicht! Unterstützt die Szene, wenn es euch möglich ist ♥“

14.12.2020

Für Tag 14 eine Veranstaltungsempfehlung für morgen:

Online-Podiumsdiskussion (Anti-)Rassismus an Hochschulen – 15. Dezember 2020
16-17:30 Uhr, Online

Welche Rolle spielen Hochschulen im aktuellen Diskurs über Rassismus? Wie wirkt institutioneller Rassismus an Hochschulen? Welche antirassistischen Forderungen und Initiativen gibt es?

Es diskutieren:

– AStA Referat für Schwarze Studierende und Studierende of Color, vertreten durch Naledi Maskia Mmoledi (Politikwissenschaft), Santiago Vélez Vargas (Politikwissenschaft) und Nataly Castillo Bennett (Lateinamerikastudien)
– Mohamed Amjahid (Politikwissenschaftler, Journalist und Autor)
– Dr. Denise Bergold-Caldwell (Bildungs- und Erziehungswissenschaftlerin, wissenschaftliche Geschäftsführerin des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung an der Philipps-Universität Marburg)
– Dr. Doris Liebscher (Juristin, Leiterin der Ombudsstelle der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung)
– Saboura Naqshband (Politikwissenschaftler*in, Sozial- und Kulturanthropolog*in, Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung)

Die Podiumsdiskussion ist Teil der Aktivitäten zum Wissenschaftstag #4GenderStudies, der nun zum vierten Mal deutschlandweit rund um den 18. Dezember stattfindet. Er verfolgt das Anliegen, die Bandbreite der Themen, Forschungsergebnisse und Akteur*innen der Gender Studies sichtbarer zu machen. Dieses Jahr beschäftigen sich die Angebote in Berlin mit dem Themenschwerpunkt „Institutioneller Rassismus“.

https://www.mvbz.fu-berlin.de/termine/20201215_anti-rassismus-an-hochschulen.html


15.12.2020

Die Uni Hamburg bringt eine multiperspektivische Veranstaltungsreihe „Bildung macht Rassismus“ noch bis Februar 2021 hervor. Es ist ein Anliegen, rassismuskritisches Wissen und Handlungspraxen an der Uni stärker zu etablieren.

Morgen am 16.12. (18-20 Uhr) gibt es einen Vortrag zu „Diskriminierungskritische Bildung – ein Einblick“ von Saraya Gomis.

Saraya Gomis ist Lehrende, Lernende und Bildungsaktivistin. Ehrenamtlich ist sie bei EOTO aktiv.

„Der Vortrag beschäftigt sich anhand von Schule – Macht – Rassismus über Grundlagen hinaus mit der Frage, was rassismuskritische Bildung in Schule für zum Beispiel den Unterricht, die Schulentwicklung oder das Beschwerdemanagement bedeuten kann.“

Weitere Informationen: https://bildungmachtrassismus.blogs.uni-hamburg.de/

Anmeldung unter: https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=yYPIHo7lgUqiIJ8maWqG_dql5kTi7A9Aticpo6KogxxUM0hZOU5ZM1FWSkpNTk4yVFdDUTdEWDdUWC4u


16.12.2020

Der Fernsehsender Arte beschäftigt sich mit dem Thema Gender.

„Sollen wir nun alle gleich gemacht werden? „Gendermainstreaming“, Gleichstellung und sprachliches Gendern sind heiß diskutiert. Für manche Menschen ist das angeborene Geschlecht schlicht nicht passend. „She wants to be born again. She wants to be a man.“ Das sang Christine and the Queens 2015 in ihrem Hit „iT“. Seither hat sich einiges getan bezüglich der Akzeptanz von Transmenschen. Dennoch kämpfen jene, die außerhalb binärer Rollenvorstellungen leben weiterhin mit Diskriminierung und Gewalt in ihrem Alltag. Unsere Umschau im Spektrum von Gender und sexueller Identität bietet Anlass zur Reflexion über ein sensibles Thema.“

Hieraus zu empfehlen die Dokumentation „das Mädchen“ zum Kampf einer Mutter für/mit ihrem Transkind und gegen transphobe (innere und äußere) Strukturen

https://www.arte.tv/de/videos/RC-019923/let-s-talk-about-gender/


17.12.2020

Heute gibt es wieder eine Podcastempfehlung für gemütliche (Lockdown) Winterabende des jungen Infoprogramms und dritten Senders von Deutschlandradio:deutschlanddfunk Nova :https://www.deutschlandfunknova.de/podcasts

Hieraus wärmstens ans Herz gelegt und zu empfehlen: „Einhundert“ (mit Alice Hasters), „eine Stunde Liebe“,“Hörsaal“ sowie „Achtsam“ sowie bei DLF Kultur: „Therapieland“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/therapieland-podcast.4023.de.html

18.12.2020

Für die Spannung am Wochenende… Gibts auf Netflix „Black Earth Rising“

Eine MiniSerie/Politthriller zur Aufarbeitung des Genozids in Ruanda. Die Serie greift selbst den aufgeklärte europäische Blick, der afrikanische Taten beurteilt und verurteilt. Zitat ZEIT: „Die Serie entzieht sich der Versuchung, den malträtierten schwarzen Körper zum bloßen Erzähltrick zu degradieren, indem sie den Großteil der Rückblenden in wunderschön abstrakten Trickfilmsequenzen gestaltet. Ein grandioser ästhetischer Kniff: Die Serie nähert sich zögerlich, respektvoll, beinahe abstrakt dem Undarstellbaren, das doch dargestellt werden muss. Sie nähert sich der Vergangenheit wie die Figuren selbst, die traumatisiert sind von den Schrecken, an die sie sich zum Teil nur noch schemenhaft erinnern.“

Ebenfalls morgen gibts

„Clit Night – Workshop zu Anatomie und Kulturgeschichte der Klitoris

Klitoris ist kein völlig unbekannter Begriff, doch was sich dahinter tatsächlich verbirgt, wissen die meisten trotzdem nicht. Denn die Klitoris wird in der Sexualaufklärung – wenn überhaupt – nur oberflächlich behandelt. Die Clit Night ist ein Workshop für alle, die Interesse haben etwas mehr über Genitalanatomie zu lernen und die vermeintlichen Wissenslücken in unserer Gesellschaft diesbezüglich kritisch zu hinterfragen. Wir erarbeiten Basiswissen über die Anatomie und werfen einen kulturhistorischen Blick auf die Rezeption der Klitoris von der Antike bis heute. Außerdem bietet der Workshop einen Raum für Fragen rund um Sexualität, Sex-Positivität, Geschlechtergerechtigkeit, Wissensproduktion und Gesellschaft.

Der Online Workshop wird über Zoom stattfinden. Zur Teilnahme wird eine stabile Internetverbindung, ein funktionierendes Mikrophon, Lautsprecher/Kopfhörer und eine Webcam benötigt.All genders welcome!Louisa Lorenz https://www.louisalorenz.de/ 19.12.20 11-15h Online (Zoom) „


19.12.2020

Wenn ihr nicht wisst wohin mit euch oder einfach mal Lust habt was mit den Händen anstatt vorm Computer zu machen:…oder einfach fürs Fahrradliebende Herz

she*fix: Tutorials She*fix Tutorials von FLTI* sammelt, die Technologien und Technik erklären – Handwerkerinnen, Autoschrauberinnen, Hobbybastlerinnen, Designerinnen, Konstrukteurinnen, Programiererinnen …

https://www.youtube.com/channel/UCrIjdqOW-3f2Z9d2mnJ88yg

https://www.instagram.com/shefixtutorials/

20.12.2020

Für Tag 20 gibt es eine Vorschau in den Januar:
Ebenfalls vom Margherita-von-Brentano-Zentrums im WiSe 20/21 die Gender Lunch Talks. Hier werden aktuelle Forschungsprojekte und Neuerscheinungen im Bereich Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin präsentiert und zur Diskussion gestellt.
Donnerstags 12:30 bis 13:30 Uhr Online
14.01.2021 – Kollektiv Polylog in Kooperation mit dem Institut für Sozial- und Kulturanthropologie: Das ist meine Geschichte. Frauen im Gespräch über Flucht und Ankommen (Buchpräsentation)
28.01.2021 – Martina Erlemann (FU Berlin, Institut für Physik): Gender und Diversität in den Naturwissenschaften. Perspektiven der Fachkulturforschung
04.02.2021 – Ilse Lenz (FU Berlin, MvBZ Fellow): Ungleichheiten in Bewegung und prozessuale Intersektionalität: Geschlecht und Migration in Deutschland
11.02.2021 – Esther von der Osten (FU Berlin, Institut für Romanistik): Monsterkräfte. Literarische Figurationen von Behinderung und Demokratie
Da die Veranstaltungen online stattfinden, bitten wir Sie, sich anzumelden. Weitere Informationen dazu:
https://www.mvbz.fu-berlin.de/forschung/gender-lunch-talks/gender-lunch-talks_wise2020-21/index.html

21.12.2020

Tag 21: „Liebe Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte,
behindert und verrückt feiern Pride Parade gibt es dieses Jahr im Internet. Viele tolle Künstler_innen und Aktivist_innen aus verschiedenen Ländern haben beim Film mitgemacht.“ Es wird verschiedenen Formate und Übersetzung in verschiedenen Sprachen geben. Auch DGS und Audiodeskription. Ihr findet den Film ab dem 20.12.2020 auf Youtube:
https://www.youtube.com/channel/UC1TA-lSoQwVOCxHRezvghmw
(Juhuu, die Tage werden wieder länger!)

22.12.2020

Für Tag 22 empfehlen wir den tollen Kinderpodcast „Kakadu“ von Deutschlandfunk Kultur (z.B. die Folge #129 „Echt! Keine! Lust! – Was ist gut am Faulsein?“ und das Kinderhörspiel „Eineinhalb Wunder und ein Spatz“): https://www.kakadu.de/

23.12.2020

fem_Archivs Filme/Serienempfehlungen Just Mercy, Venuz Boys Kurzfilm: Somewhere only we know: https://vimeo.com/16442185

auf Netflix sehbar: Crazy Ex Girlfriend, die Bienenhüterin, Systemsprenger, Leave no trace, Sex Education, Margaritha with a Straw, When they see us, Moonlight, Stigma Monatsblutung, Liebe im Spektrum, Pose

31.12. 2020

Eine kleine 2020-Silvester-Songliste für wilde Online undoder zu Hause Partys (keine Garantie für nichts)

Meute you and me: https://www.youtube.com/watch?v=fKFbnhcNnjE

dance monkey: https://www.youtube.com/watch?v=q0hyYWKXF0Q

Selfcare Song: https://www.youtube.com/watch?v=WE08mJ5YUuk

Brittany Howardhttps://www.youtube.com/watch?v=CfizQsGWOxI

Dorian Electra: https://www.youtube.com/watch?v=MDDukLyXY-M

highness: https://www.youtube.com/watch?v=lu2n20-auWY

ur so fucking cool: https://www.youtube.com/watch?v=N6GLTz0_rCA

lady leshurr quarantine speech: https://www.youtube.com/watch?v=EW71FKXQwSY

too many zoos warriors: https://www.youtube.com/watch?v=SsuRkIF2PsA

haller schön genug: https://www.youtube.com/watch?v=cfgQ-Pml8Eo

meine couch: https://www.youtube.com/watch?v=TNZiake1n3Q

black pumas colors: https://www.youtube.com/watch?v=0G383538qzQ

jamila Woods eartha: https://www.youtube.com/watch?v=uqdHOABWzOs

dawa: https://www.youtube.com/watch?v=Qe_XWCttkt0

wake me up when its all over: https://www.youtube.com/watch?v=IcrbM1l_BoI

battle cry: https://www.youtube.com/watch?v=QvvRNPOJPH0

dont care: https://www.youtube.com/watch?v=Re0XfD4wzlM

turntables: https://www.youtube.com/watch?v=8CFrCk6_0rM

to be a rainbow: https://www.youtube.com/watch?v=XKAxd5fvBdU


die von früher:)

get this party started: https://www.youtube.com/watch?v=xFrGuyw1V8s

life is a cabaret: https://www.youtube.com/watch?v=5QS1l1mSDSo

dont stop me now: https://www.youtube.com/watch?v=HgzGwKwLmgM

aint got no: https://www.youtube.com/watch?v=tK3Rxpaff0g

dancing queen: https://www.youtube.com/watch?v=xFrGuyw1V8s

Come on Vogue: https://www.youtube.com/watch?v=xFrGuyw1V8s

Bittersweetsymphony: https://www.youtube.com/watch?v=1lyu1KKwC74

Heroes: https://www.youtube.com/watch?v=lXgkuM2NhYI

wonderwall: https://www.youtube.com/watch?v=bx1Bh8ZvH84

Ironic: https://www.youtube.com/watch?v=Jne9t8sHpUc

Zombie: https://www.youtube.com/watch?v=6Ejga4kJUts

complicated: https://www.youtube.com/watch?v=5NPBIwQyPWE

whats up: https://www.youtube.com/watch?v=6NXnxTNIWkc

no rain: https://www.youtube.com/watch?v=3qVPNONdF58

my loneliness is killing me, baby one more time: https://www.youtube.com/watch?v=C-u5WLJ9Yk4

i want to break free: https://www.youtube.com/watch?v=Z3w5gVM_4y8

vouler vouz coucher avec moi: https://www.youtube.com/watch?v=xFrGuyw1V8s

let me blow ya mind: https://www.youtube.com/watch?v=Wt88GMJmVk0

doo woop: https://www.youtube.com/watch?v=T6QKqFPRZSA

i am like a bird: https://www.youtube.com/watch?v=roPQ_M3yJTA

girl on fire: https://www.youtube.com/watch?v=J91ti_MpdHA

fast car:https://www.youtube.com/watch?v=WR_aiiNl-XE

Habt s gut und nen guten Start ins neue Jahr.

Mit der Bitte um Verteilung, Weiterleitung und zahlreichen Erscheinung:)

202003_femarchiv_flyer

 

Der Dokumentarfilm porträtiert die u.a. als Ikone betrachtete rüstige 85-Jährige Feministin Ruth Bader Ginsburg (RBG), die in 25 Jahren am US-amerikanischen Obersten Gerichtshof & am Supreme Court an zahlreichen Urteilen zu Frauenrechten & Diskriminierung beteiligt war. RBG: „Ich verlange keine Bevorzugung für mein Geschlecht; alles, was ich verlange, ist, dass unsere Brüder ihre Füße aus unseren Nacken nehmen.“ „Ich wusste, dass ich zu Männern sprach, die dachten, dass es keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts gab. Und meine Aufgabe war es, sie vom Gegenteil zu überzeugen.“

Danach können wir gern uns noch über den Film austauschen. Für Küfa/Getränke-Planung gebt gern vorher Bescheid, zu wievielt ihr kommt. Spontane Besuche naklar ebenfalls herzlich Willkommen. Bei Fragen fragt: femarchiv@astaup.de
Veranstaltungshinweis: 7. März WE FIGHT TOGETHER…feministische Kampftags- Demo 13.30 UHR – Start am Hauptbahnhof Nord Potsdam

Ab 17:00: Das FemArchiv ist offen – zum Stöbern, Reinlesen, Fragen und
Sich-Austauschen bei ner Tasse Kaffee oder Tee.

Ab 18:30: Der feministische Lesekreis startet mit einem neuen Buch und
freut sich auf neue Mitlesende.
Diesmal nehmen wir uns die kritische Lektüre von Cinzia Arruzza, Tithi
Bhattacharya und Nancy Fraser: Feminismus für die 99%, 2019. vor.

„Der Arbeiter produziert Waren. Wer aber produziert den Arbeiter? Die
Antwort liegt auf der Hand: die Arbeiterin. Denn der Kapitalismus ist
nicht nur eine Wirtschaftsform, sondern greift unmittelbar in unser
aller Privatleben ein, definiert, wie wir Beziehungen organisieren, und
führt zu Ausbeutung in allen Bereichen. Sexismus und Rassismus sind
darin keine Nebeneffekte, sondern Teil dieser Strukturen von Macht und
Dominanz, die den Kapitalismus erst ermöglichen und hervorbringen.“
(https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/feminismus-fuer-die-99-ebook.html)

Seit 2013 lesen wir gemeinsam feministische Texte aller Art: Essays,
journalistische Artikel, Standardwerke queer-feministischer Philosophie
oder auch neuere Erscheinungen aus unbekannter Feder; je nachdem, worauf
wir Lust haben. Wir lesen vor Ort und gehen in Austausch.

Eine Rezension des Buches findet ihr in der aktuellen Konrekt (Oktober
2019): Sonja Eismann über Feminismus für die 99 Prozent von Cinzia
Arruzza, Tithi Bhattacharya und Nancy Fraser

FILMvorführung am 10.Mai.2019 FÄLLT AUS/WIRD VERSCHOBEN!!! (aber nicht aufgehoben) Alles weitere dann über Website/Verteiler/Rotes Potsdam.

Hier könnt ihr das Plakat als PDF sehen

2019_VAreihe_femarchiv_werbung

 

und hier als Bild/jpg.

2019_VAreihe_femarchiv_werbung

FILMvorführung am 10.Mai.2019 FÄLLT AUS/WIRD VERSCHOBEN!!! (aber nicht aufgehoben) Alles weitere dann über Website/Verteiler/Rotes Potsdam.

 

Feminismus-Basics zu emanzipativen Kämpfen, Diskussionen und Empowerment

Frauen*streikbewegungen auf der ganzen Welt, Diskussionen zu anderen Formen von Männlichkeit, die Dritte Option im Personenstand – immer mehr rücken ein kritischer Umgang mit (Geschlechter)Normen ins öffentliche Blickfeld. Aber wie steht es um Themen der Gleichberechtigung, Sexualität und Sexismus? Und was halten feministische Bewegungen bereit um sich Norm und Diskriminierungen zu widersetzen? Was bieten sie darüber hinaus an? Die Veranstaltungsreihe möchte verständliche, lebensnahe Einstiege in eine Auswahl an feministischen Themen bieten. Von sexueller Selbstbestimmung, Gewalt sowie Körper zu feministischen Antifaschismus und konkret gelebten feministische Utopien machen wir einen Schwenk durch viele Jahre geführte Kämpfe, Diskussionen und konkrete Emanzipationen. Die Reihe ist auch für Cis-männlichen Mitmenschen ein Zu-Gewinn.

fuchs

März 2019

Lesung & Diskussion „Wege zum Nein“ mit Nello Fragner (Autor*in) & Johanna Montanari (Hrsg., Autorin)

Freitag 29. März 18 Uhr

Wie können wir Räume & Beziehungen gestalten, in denen Neinsagen nicht nur möglich ist, sondern wertgeschätzt wird? Was bedeutet die Sexualstrafrechtsreform in Deutschland 2016 aus rassismuskritischer queer-feministischer Perspektive? Welche Formen finden wir, um mit schmerzhaften Erfahrungen umzugehen & bestärkende Momente zu teilen? Wir stellen das Buchprojekt „Wege zum Nein“ vor, lesen daraus vor & laden euch ein, mit uns zu diskutieren. „Wege zum Nein“ versammelt aktivistische, juristische & philosophische Perspektiven & führt eine radikale Debatte über sexualisierte Gewalt,sexuelle Selbstbestimmung&Emanzipation. Rassismuskritische queer-feministische Ansätze thematisieren & attackieren den gesellschaftlichen Status Quo & treten in Austausch miteinander. Sie entwerfen Argumente & Visionen, diesen Status Quo zu verändern, Handlungsspielräume zu eröffnen & patriarchale Logiken zu verlernen

  April 2019

das bisschen Blut“ – Scham, Tabu & der ganze Rest

Freitag 26. April 18 Uhr

Die Erdbeerwoche, der Besuch der roten Tante & „Ein guter Kapitän fährt auch durchs rote Meer“ – das sind alles umständliche bis bescheuerte Umschreibungen für etwas sehr Gewöhnliches das grob die Hälfte der Menschheit (hochgerechnet ca 6 Jahre ihres Lebens) betrifft. Was hat Menstruation mit Feminismus zu tun? Warum gibt’s Menstruation, wie fühlen Personen sich damit & was hat „das bisschen Blut“ eigentlich mit Gesellschaft,, Umwelt & Kapitalismus zu tun? Aus einer Radiosendung (Deutschlandfunk), einen Comic (Liv Strömqvist- der Ursprung der Welt), Filmchen und zusammengetragenem Wissen soll es eine Art Collage geben.

Mai 2019

fabb-

feministische Antifa Brandenburg

Montag 6. Mai 18.30 Uhr
Was kannst du machen, wenn du in deiner Kleinstadt-Antifa die einzige Frau* bist? Ist es ausschließend, wenn ihr ein Frauen*-Plenum einfordert? Und was zur Hölle soll eine Emo-Runde sein und was hat diese mit politischer Arbeit zu tun? Feminismus und Antifaschismus werden häufig als zwei getrennte Bereiche betrachtet, aber wir wissen: Das gehört zusammen! Die Herausforderungen, denen FLTI*s in ländlichen Regionen begegnen, sind oft anders als die in der (Groß-)Stadt. Sexismus wird als unwichtiges Problem betrachtet, die Auswahl an feministischen Verbündeten ist gering und Abgrenzungen schwierig. Die fabb (f_antifa Brandenburg) ist eine feministische Antifagruppe in Brandenburg, gegründet von Aktivist_innen aus Brandenburger Strukturen. In der Veranstaltung werden sie ihre Gruppe und ihre Arbeit vorstellen. Zu der gehört unter anderem die Broschüre “Tipps & Tricks für F_Antifas“, das falt-Vernetzungstreffen, aber auch die kritisch-konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Begriff “toxische Männlichkeit“. http://fabb.blogsport.eu/

Filme zu selbstbestimmter Sexualität weltweit und Frauenrechten

– ihr entscheidet welchen Film ihr sehen wollt

Freitag 10. Mai 19 Uhr

female pleasure. Der Dokumentarfilm begleitet fünf junge Frauen aus fünf verschiedenen Kulturen, die sich gegen die Repression der weiblichen Sexualität ihrer kulturellen & religiösen Gemeinschaften auflehnen. Er zeigt ihren Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität. Patriarchale Strukturen, (sexualisierter) Gewalt, die heutige Pornokultur & Menschenrechte werden thematisiert. RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit. Der Dokumentarfilm porträtiert die u.a. als Ikone betrachtete rüstige 85-Jährige Feministin Ruth Bader Ginsburg, die in 25 Jahren am US-amerikanischen Obersten Gerichtshof & am Supreme Court an zahlreichen Urteilen zu Frauenrechten & Diskriminierung beteiligt war. RBG: „Ich verlange keine Bevorzugung für mein Geschlecht; alles, was ich verlange, ist, dass unsere Brüder ihre Füße aus unseren Nacken nehmen.“ „Ich wusste, dass ich zu Männern sprach, die dachten, dass es keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts gab. & meine Aufgabe war es, sie vom Gegenteil zu überzeugen.“

Feministischer Reisebericht aus Kurdistan mit politischem Praxisbezug

Mittwoch 29. Mai 18.30 Uhr

Aktivist_in(nen) berichten über ihre Erfahrungen in der Region Kurdistan. Nach verwehrten Grenzübertritten in Richtung Rojava landete eine politische Gruppe in Maxmur – einem seit 1998 bestehenden Camp geflüchteter Kurd_innen. Nach einer Einführung zur Geschichte und gegenwärtigen Lage Kurdistans soll es um konkrete Orte der gelebten revolutionären Praxis gehen. Wie konkret gestaltet diese sich? Auf welchen Ideen fußen sie? Welche Rolle spielen Frauen darin? Was können wir von der feministischen Praxis der kurdischen Bewegung vor Ort lernen? Zum Einläuten des Abends laden wir zu Fingerfood und Süppchen und freuen uns auf anregende Gespräche, auch gern im anschließenden informellen Ausklang bei Musik und Getränken.

Emotionale Arbeit kommt überall in unserem Alltag vor: in WG‘s, Studium, Arbeit, politischen Gruppen, Ehrenamt, Beziehungen, Freund_innenschaften, Sorge. Emotionale Arbeit ist als Teil von care-arbeit häufig unsichtbar und wird nur selten offen thematisiert. Ein_e Freund_in trösten, ein klärendes Gespräch führen oder sich selbst eine Auszeit nehmen um die eigenen Gefühle wahrzunehmen können alles Beispiele für emotionale Arbeit im Alltag sein. Wer macht diese? Warum? Wer übernimmt schnell Verantwortung dafür? Welche Personen geben emotionale Arbeit lieber an ihr Umfeld ab? Und vor allem wie können wir bestehende Muster, die wir bei uns selbst erkennen, durchbrechen und einen anderen Zugang zu emotionaler Arbeit wählen? Dieser Workshop richtet sich an alle Geschlechter und Personen aller Positionierungen. Du bist hier richtig, wenn du dich bewusst zum ersten mal mit dem Thema emotionale Arbeit beschäftigst und lernen möchtest, wie du in Zukunft dir selbst und anderen mehr emotionale Unterstützung anbieten kannst. Du bist hier auch richtig, wenn du für dich herausfinden möchtest, wie du Verantwortung für die Gefühle anderer abgeben und stärker auf deine eigenen Grenzen achten kannst.

 

fem_Archiv, Hermann-Elfleinstraße 32 Potsdam Innenstadt

Dienstag 5.2.2019  17-20oo Uhr

Es gibt Snacks, Tee, Abendessen

für bessere Planung schreibt gerne vorher ne Mail.  femarchiv@astaup.de Ihr könnt aber na klar auch spontan kommen.

im Anschluss: Molli the nonbinary (k)night Tresen Abend für FLTI* in der Olga Bar

 

freundlich unterstützt vom Asta Uni Potsdam. AStA-transparent

 

 

Impressionen zur Veranstaltung:

Was ist eigentlich emotionale Arbeit? über Machtverhältnisse, Abgrenzung und Unterstützung. 5.2.2019 17-20oo im fem_Archiv Potsdam Ein Workshop von life‘s a beach.blogsport.de. Emotionale Arbeit kommt überall in unserem Alltag vor: in WG‘s, Studium, Arbeit, politischen Gruppen, Ehrenamt, Beziehungen, Freund_innenschaften, Sorge. Emotionale Arbeit ist als Teil von care-arbeit häufig unsichtbar und wird nur selten offen thematisiert. Der Workshop richtete sich an Personen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigen. Die ca. 25 Teilnehmenden stellten sich u.a. den Fragen: Wer macht emotionale Arbeit? Warum? Wer übernimmt schnell Verantwortung dafür? Welche Personen geben emotionale Arbeit lieber an ihr Umfeld ab? Und vor allem wie können wir bestehende Muster, die wir bei uns selbst erkennen, durchbrechen und einen anderen Zugang zu emotionaler Arbeit wählen? Die TN erfuhren in Inputs, Gruppenarbeiten und Diskussionen, dass emotionale Arbeit in spezifischen Berufsfelder ebenso wie in sozialen Situationen vorkommt und oft geschlechtlich aufgeladen und gebunden ist. Es gab ebenso einen Bücher/Infotisch sowie eine Person für Menschen, welche sich eventuell in einem expliziten Zweiergespräch über aufkommenden Fragen oderund Emotion austauschen wollten. Im Nachhinein gab es noch die Möglichkeit beim informellen Abendessen erlebtes zu verarbeiten, ins Gespräch zu kommen und in produktive Zusammenschlüsse umzuwandeln. Erstaunlich war, dass so viele Personen das Thema zu interessieren scheint. Auch wenn dieses große Thema in einem 3 Stunden Workshop nur angeschnitten und erst einmal ins Bewusstsein geholt werden konnte, gingen viele mit sehr positiven bestärkenden Momenten sowie berührt und dankbar nach Hause. Bei vielen war der Bedarf nach intensiverem Austausch erkennbar.