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2019_VAreihe_femarchiv_werbung

 

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2019_VAreihe_femarchiv_werbung

Feminismus-Basics zu emanzipativen Kämpfen, Diskussionen und Empowerment

Frauen*streikbewegungen auf der ganzen Welt, Diskussionen zu anderen Formen von Männlichkeit, die Dritte Option im Personenstand – immer mehr rücken ein kritischer Umgang mit (Geschlechter)Normen ins öffentliche Blickfeld. Aber wie steht es um Themen der Gleichberechtigung, Sexualität und Sexismus? Und was halten feministische Bewegungen bereit um sich Norm und Diskriminierungen zu widersetzen? Was bieten sie darüber hinaus an? Die Veranstaltungsreihe möchte verständliche, lebensnahe Einstiege in eine Auswahl an feministischen Themen bieten. Von sexueller Selbstbestimmung, Gewalt sowie Körper zu feministischen Antifaschismus und konkret gelebten feministische Utopien machen wir einen Schwenk durch viele Jahre geführte Kämpfe, Diskussionen und konkrete Emanzipationen. Die Reihe ist auch für Cis-männlichen Mitmenschen ein Zu-Gewinn.

fuchs

März 2019

Lesung & Diskussion „Wege zum Nein“ mit Nello Fragner (Autor*in) & Johanna Montanari (Hrsg., Autorin)

Freitag 29. März 18 Uhr

Wie können wir Räume & Beziehungen gestalten, in denen Neinsagen nicht nur möglich ist, sondern wertgeschätzt wird? Was bedeutet die Sexualstrafrechtsreform in Deutschland 2016 aus rassismuskritischer queer-feministischer Perspektive? Welche Formen finden wir, um mit schmerzhaften Erfahrungen umzugehen & bestärkende Momente zu teilen? Wir stellen das Buchprojekt „Wege zum Nein“ vor, lesen daraus vor & laden euch ein, mit uns zu diskutieren. „Wege zum Nein“ versammelt aktivistische, juristische & philosophische Perspektiven & führt eine radikale Debatte über sexualisierte Gewalt,sexuelle Selbstbestimmung&Emanzipation. Rassismuskritische queer-feministische Ansätze thematisieren & attackieren den gesellschaftlichen Status Quo & treten in Austausch miteinander. Sie entwerfen Argumente & Visionen, diesen Status Quo zu verändern, Handlungsspielräume zu eröffnen & patriarchale Logiken zu verlernen

  April 2019

das bisschen Blut“ – Scham, Tabu & der ganze Rest

Freitag 26. April 18 Uhr

Die Erdbeerwoche, der Besuch der roten Tante & „Ein guter Kapitän fährt auch durchs rote Meer“ – das sind alles umständliche bis bescheuerte Umschreibungen für etwas sehr Gewöhnliches das grob die Hälfte der Menschheit (hochgerechnet ca 6 Jahre ihres Lebens) betrifft. Was hat Menstruation mit Feminismus zu tun? Warum gibt’s Menstruation, wie fühlen Personen sich damit & was hat „das bisschen Blut“ eigentlich mit Gesellschaft,, Umwelt & Kapitalismus zu tun? Aus einer Radiosendung (Deutschlandfunk), einen Comic (Liv Strömqvist- der Ursprung der Welt), Filmchen und zusammengetragenem Wissen soll es eine Art Collage geben.

Mai 2019

fabb-

feministische Antifa Brandenburg

Montag 6. Mai 18.30 Uhr
Was kannst du machen, wenn du in deiner Kleinstadt-Antifa die einzige Frau* bist? Ist es ausschließend, wenn ihr ein Frauen*-Plenum einfordert? Und was zur Hölle soll eine Emo-Runde sein und was hat diese mit politischer Arbeit zu tun? Feminismus und Antifaschismus werden häufig als zwei getrennte Bereiche betrachtet, aber wir wissen: Das gehört zusammen! Die Herausforderungen, denen FLTI*s in ländlichen Regionen begegnen, sind oft anders als die in der (Groß-)Stadt. Sexismus wird als unwichtiges Problem betrachtet, die Auswahl an feministischen Verbündeten ist gering und Abgrenzungen schwierig. Die fabb (f_antifa Brandenburg) ist eine feministische Antifagruppe in Brandenburg, gegründet von Aktivist_innen aus Brandenburger Strukturen. In der Veranstaltung werden sie ihre Gruppe und ihre Arbeit vorstellen. Zu der gehört unter anderem die Broschüre “Tipps & Tricks für F_Antifas“, das falt-Vernetzungstreffen, aber auch die kritisch-konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Begriff “toxische Männlichkeit“. http://fabb.blogsport.eu/

Filme zu selbstbestimmter Sexualität weltweit und Frauenrechten

– ihr entscheidet welchen Film ihr sehen wollt

Freitag 10. Mai 19 Uhr

female pleasure. Der Dokumentarfilm begleitet fünf junge Frauen aus fünf verschiedenen Kulturen, die sich gegen die Repression der weiblichen Sexualität ihrer kulturellen & religiösen Gemeinschaften auflehnen. Er zeigt ihren Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität. Patriarchale Strukturen, (sexualisierter) Gewalt, die heutige Pornokultur & Menschenrechte werden thematisiert. RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit. Der Dokumentarfilm porträtiert die u.a. als Ikone betrachtete rüstige 85-Jährige Feministin Ruth Bader Ginsburg, die in 25 Jahren am US-amerikanischen Obersten Gerichtshof & am Supreme Court an zahlreichen Urteilen zu Frauenrechten & Diskriminierung beteiligt war. RBG: „Ich verlange keine Bevorzugung für mein Geschlecht; alles, was ich verlange, ist, dass unsere Brüder ihre Füße aus unseren Nacken nehmen.“ „Ich wusste, dass ich zu Männern sprach, die dachten, dass es keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts gab. & meine Aufgabe war es, sie vom Gegenteil zu überzeugen.“

Feministischer Reisebericht aus Kurdistan mit politischem Praxisbezug

Mittwoch 29. Mai 18.30 Uhr

Aktivist_in(nen) berichten über ihre Erfahrungen in der Region Kurdistan. Nach verwehrten Grenzübertritten in Richtung Rojava landete eine politische Gruppe in Maxmur – einem seit 1998 bestehenden Camp geflüchteter Kurd_innen. Nach einer Einführung zur Geschichte und gegenwärtigen Lage Kurdistans soll es um konkrete Orte der gelebten revolutionären Praxis gehen. Wie konkret gestaltet diese sich? Auf welchen Ideen fußen sie? Welche Rolle spielen Frauen darin? Was können wir von der feministischen Praxis der kurdischen Bewegung vor Ort lernen? Zum Einläuten des Abends laden wir zu Fingerfood und Süppchen und freuen uns auf anregende Gespräche, auch gern im anschließenden informellen Ausklang bei Musik und Getränken.

Das fem_archiv ist freitags von 12.30-16.00Uhr für euch da.

Falls ihr da nicht könnt, aber dringend etwas braucht oder zurück geben wollt… schreibt eine Mail, wir finden eine Lösung.

Bei Fragen/Wünschen etc. schreibt bitte auch einfach eine Mail!
femarchiv@astaup.de

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… auf der Website des Archivs für Feminismus und kritische Wissenschaften!

In Ermangelung ausreichender finanzieller Mittel seitens der  Potsdamer Universitätsbibliothek entstand im Geschlechterpolitik-Referat des AStA der Universität Potsdam bereits 2005 der Plan, alternativ Bücher zum Thema Feminismus/Queer Theory zusammenzustellen.

Seit dem 7. Juli 2007 steht das Archiv für Feminismus und kritische Wissenschaften allen Interessierten offen. Ihr findet das femarchiv in der freien Bibliothek konte[:x]t in der Hermann-Elflein-Str.32.

femarchiv – warum?

Die heteronormative Matrix und ihre Geschlechterhierarchie spiegelt sich auch in den universitären Verhältnissen wieder, wo etwa 80 Prozent der Professor_innenstellen von Männern besetzt werden. Dass dieser Zustand Einfluss auf die Lehre hat – hinsichtlich der Einbeziehung feministischer oder queerer Perspektiven auf Wissenschaft, Forschung und die dort betrachteten Inhalte – liegt auf der Hand.

Das femarchiv begreift sich als eine Antwort auf diese unbefriedigenden Zustände.

Die Idee hinter dem femarchiv ist es, einen zentralen Ort in Potsdam haben, an dem es möglich ist, Bücher und andere Medien zu Themen wie Feminismus, Produktion und Reproduktion von Geschlechterverhältnissen, kritischer Theorie und Wissenschaftskritik kostenlos auszuleihen.

Mittlerweile warten etwa 300-350 Titel darauf, von euch gelesen, kritisiert und diskutiert zu werden.

Vergangene Veranstaltungen waren u.a.: Lesbenfilmreihe; Veranstaltungs-reihe:“Schlüsse ziehen: „Ein-/Ausschlüsse in queer-feministischer politischer Praxis“ Va-reihen:“Sex.MACHT!Spaß?“ und „Ware.Sex.Macht.Arbeit“, queere KleinkunstBühnen und die Eröffnung eines Zine Regals. Zudem liegt im fem_archiv die Wanderaustellung zu „Sexismus in der Werbung“, welche ausgeliehen werden kann.

Das fem_archiv ist mitten in Potsdams Innenstadt ein offener Raum, ne gemütliche Ecke zum lesen, stöbern, Tee und Kaffee trinken, Platz für Diskussionen und neue Wege. Das fem_Archiv will eine kritische, genderreflektierte Sicht fördern und neuen Ideen einen Raum geben – in Ausstellungen, Veranstaltungsreihen, Filmen, treffen einzelner Leute oder Gruppen, bei Büchern, Tee, zum aufm Klavier rumklimpern, informelleren, gemütlichen Hausarbeiten schreiben, kochen, Lerngruppen, am Computer sitzen, Mukke hören oder einfach nur rumgammeln.
Das fem_archiv ist offen für Kritiken, Rezensionen (die den Büchern beigelegt oder auf der Internetseite plaziert werden können), Lesekreise und Büchervorschläge, Büchertische und konkrete Veranstaltungsideen.

Bei Fragen schreibt ne Mail oder kommt vorbei.Ganz einfach.