Ab 17:00: Das FemArchiv ist offen – zum Stöbern, Reinlesen, Fragen und
Sich-Austauschen bei ner Tasse Kaffee oder Tee.

Ab 18:30: Der feministische Lesekreis startet mit einem neuen Buch und
freut sich auf neue Mitlesende.
Diesmal nehmen wir uns die kritische Lektüre von Cinzia Arruzza, Tithi
Bhattacharya und Nancy Fraser: Feminismus für die 99%, 2019. vor.

„Der Arbeiter produziert Waren. Wer aber produziert den Arbeiter? Die
Antwort liegt auf der Hand: die Arbeiterin. Denn der Kapitalismus ist
nicht nur eine Wirtschaftsform, sondern greift unmittelbar in unser
aller Privatleben ein, definiert, wie wir Beziehungen organisieren, und
führt zu Ausbeutung in allen Bereichen. Sexismus und Rassismus sind
darin keine Nebeneffekte, sondern Teil dieser Strukturen von Macht und
Dominanz, die den Kapitalismus erst ermöglichen und hervorbringen.“
(https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/feminismus-fuer-die-99-ebook.html)

Seit 2013 lesen wir gemeinsam feministische Texte aller Art: Essays,
journalistische Artikel, Standardwerke queer-feministischer Philosophie
oder auch neuere Erscheinungen aus unbekannter Feder; je nachdem, worauf
wir Lust haben. Wir lesen vor Ort und gehen in Austausch.

Eine Rezension des Buches findet ihr in der aktuellen Konrekt (Oktober
2019): Sonja Eismann über Feminismus für die 99 Prozent von Cinzia
Arruzza, Tithi Bhattacharya und Nancy Fraser

Hallo liebe fem_Archiv-Nutzende

Ich bin vorerst nicht im Fem_Archiv. Bitte wendet euch bei Anliegen zum Fem_Archiv und Raumnutzung an das geschlechterpolitische Referat des Astas der Uni Potsdam gepo@astaup.de undoder Bewohner_innen des Kontext. Sie helfen euch gerne weiter.

Es wird zudem eine Vertretung geben, welche Freitags die Öffnungszeiten übernimmt. Also jetzt wieder regulär jeden Freitag 12.30-16oo könnt ihr Medien ausleihen.

Alles Gute
Tab fürs fem_Archiv

Das fem_archiv ist freitags von 12.30-16.00Uhr für euch da.

Falls ihr da nicht könnt, aber dringend etwas braucht oder zurück geben wollt… schreibt eine Mail, wir finden eine Lösung.

Bei Fragen/Wünschen etc. schreibt bitte auch einfach eine Mail!
femarchiv@astaup.de

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… auf der Website des Archivs für Feminismus und kritische Wissenschaften!

In Ermangelung ausreichender finanzieller Mittel seitens der  Potsdamer Universitätsbibliothek entstand im Geschlechterpolitik-Referat des AStA der Universität Potsdam bereits 2005 der Plan, alternativ Bücher zum Thema Feminismus/Queer Theory zusammenzustellen.

Seit dem 7. Juli 2007 steht das Archiv für Feminismus und kritische Wissenschaften allen Interessierten offen. Ihr findet das femarchiv in der freien Bibliothek konte[:x]t in der Hermann-Elflein-Str.32.

femarchiv – warum?

Die heteronormative Matrix und ihre Geschlechterhierarchie spiegelt sich auch in den universitären Verhältnissen wieder, wo etwa 80 Prozent der Professor_innenstellen von Männern besetzt werden. Dass dieser Zustand Einfluss auf die Lehre hat – hinsichtlich der Einbeziehung feministischer oder queerer Perspektiven auf Wissenschaft, Forschung und die dort betrachteten Inhalte – liegt auf der Hand.

Das femarchiv begreift sich als eine Antwort auf diese unbefriedigenden Zustände.

Die Idee hinter dem femarchiv ist es, einen zentralen Ort in Potsdam haben, an dem es möglich ist, Bücher und andere Medien zu Themen wie Feminismus, Produktion und Reproduktion von Geschlechterverhältnissen, kritischer Theorie und Wissenschaftskritik kostenlos auszuleihen.

Mittlerweile warten etwa 300-350 Titel darauf, von euch gelesen, kritisiert und diskutiert zu werden.

Vergangene Veranstaltungen waren u.a.: Lesbenfilmreihe; Veranstaltungs-reihe:“Schlüsse ziehen: „Ein-/Ausschlüsse in queer-feministischer politischer Praxis“ Va-reihen:“Sex.MACHT!Spaß?“ und „Ware.Sex.Macht.Arbeit“, queere KleinkunstBühnen und die Eröffnung eines Zine Regals. Zudem liegt im fem_archiv die Wanderaustellung zu „Sexismus in der Werbung“, welche ausgeliehen werden kann.

Das fem_archiv ist mitten in Potsdams Innenstadt ein offener Raum, ne gemütliche Ecke zum lesen, stöbern, Tee und Kaffee trinken, Platz für Diskussionen und neue Wege. Das fem_Archiv will eine kritische, genderreflektierte Sicht fördern und neuen Ideen einen Raum geben – in Ausstellungen, Veranstaltungsreihen, Filmen, treffen einzelner Leute oder Gruppen, bei Büchern, Tee, zum aufm Klavier rumklimpern, informelleren, gemütlichen Hausarbeiten schreiben, kochen, Lerngruppen, am Computer sitzen, Mukke hören oder einfach nur rumgammeln.
Das fem_archiv ist offen für Kritiken, Rezensionen (die den Büchern beigelegt oder auf der Internetseite plaziert werden können), Lesekreise und Büchervorschläge, Büchertische und konkrete Veranstaltungsideen.

Bei Fragen schreibt ne Mail oder kommt vorbei.Ganz einfach.