Die Veranstaltung sollte eigentlich schon letztes Jahr stattfinden und ist dem ersten Lockdown zum Opfer gefallen. Nun holen wir sie digital nach.
Der 8. März als feministischer Kampftag dient uns als zentraler Moment um vom Patriarchat und Sexismus-Betroffene zu Wort kommen zu lassen und die vielen mit Geschlecht verbundenen Ungleichheiten zu thematisieren und anzugreifen.

Gegendiagnose ist eine kollektiv herausgebrachte Sammelbandreihe zu den Themen psychische Gesundheit, kritische Psychologie und Antipsychiatrie. Gegendiagnose setzt sich vor allem mit Fragen der Verbindung psychiatrisch_psychologischer Konzepte mit rassistischen, sexistischen, ökonomischen wie klassistischen und anderen Unterdrückungsverhältnissen auseinander und hat zum Ziel vor allem marginalisierte Perspektiven zu Wort kommen zu lassen.

In dieser Veranstaltung wird von den Herausgeber_innen erst das spannende Gesamtprojekt Gegendiagnose vorgestellt und dann konkret der zweite Band, der 2019 erschienen ist. Da es sich um Sammelbände handelt, ist es nicht nötig, den ersten Band zu kennen.

Anschließend wird Blu Doppe den Beitrag „Nicht-binär_trans* in Therapie? Eine (Selbst-)Reflexion aus zwei Perspektiven“ von Kalle H. und Blu Doppe aus dem zweiten Band vorstellen. In dem Beitrag geht es um die Situation von trans* Menschen im psychologischen Therapiesystem und speziell die Probleme nicht-binärgeschlechtlicher Menschen mit der binären Geschlechterlogik, die psychologischen Diagnosen zugrundeliegt und Zugänge zu medizinischer Versorgung strukturiert.

Im Anschluss möchten wir gern mit euch über die Themen mentale Gesundheit und psychiatrische_psychologische Diagnosen besonders für FLINTA*-Personen sprechen und uns über Erfahrungen und Fragen austauschen. Einen Schwerpunkt des Gesprächs möchten wir gern darauf legen, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf Euch, besonders auf queere/FLINTA*-Personen und_oder allgemein im Bereich mentaler Gesundheit und psychischer Gesundheitsversorgung hat.

Die Veranstaltung wird Online über Big Blue Button stattfinden.
Nach vorheriger Anmeldung unter femarchiv@astaup.de bekommt ihr den Zugangslink.

Wir freuen uns auf eine tolle Veranstaltung!

Das fem_Archiv hat vorerst bis Ende Februar reduzierte Öffnung.

Hier werden weiterhin aktuelle Informationen zur weiteren Öffnung zur Verfügung gestellt.

Weiterhin durchzieht das Covid19-Infektionsgeschehen persönliches Leben und sämtliche gesellschaftliche Bereiche. So auch betrifft es die Öffnung des fem_Achiv. Im Kontakt mit dem Haus und dem Asta sind wir (ähnlich wie viele in anderen Bereichen) in beständigen Suchbewegungen wie das fem_Archiv weiter belebt sein kann.

Derzeit erfolgt die Ausleihe/Rückgabe folgendermaßen:

* Freitags von 14oo-16oo könnt ihr euch vor Ort Bücher ausleihen.

* Bitte schaut vorher im Online-Katalog, welche konkrete Medien ihr benötigt.

Hier: femarchiv-potsdam.de/was-ausleihen

* Dieses wird euch dann von einer Person herausgegeben.

* Rückgabe erfolgt dann auch am Freitag zw. 14oo und 16oo oder postalisch oder per Briefkasten (dann bitte Größe beachten)

* Sollte es möglich und nötig sein, dass ihr hineingebeten werdet, dann tragt bitte – as usual – eine Maske und desinfiziert euch die Hände mit dem Desinfektionsmittel am Eingang

*bei allen Anliegen schreibt gern eine Mail: femarchiv@astaup.de.

Habt es gut und passt aufeinander auf!

 

Das fem_archiv ist freitags von 12.30-16.00Uhr für euch da.

Falls ihr da nicht könnt, aber dringend etwas braucht oder zurück geben wollt… schreibt eine Mail, wir finden eine Lösung.

Bei Fragen oder Wünschen schreibt auch einfach eine Mail!
femarchiv@astaup.de

IMG_20160401_131828

… auf der Website des Archivs für Feminismus und kritische Wissenschaften!

In Ermangelung ausreichender finanzieller Mittel seitens der  Potsdamer Universitätsbibliothek entstand im Geschlechterpolitik-Referat des AStA der Universität Potsdam bereits 2005 der Plan, alternativ Bücher zum Thema Feminismus/Queer Theory zusammenzustellen.

Seit dem 7. Juli 2007 steht das Archiv für Feminismus und kritische Wissenschaften allen Interessierten offen. Ihr findet das femarchiv in der freien Bibliothek konte[:x]t in der Hermann-Elflein-Str.32.

femarchiv – warum?

Die heteronormative Matrix und ihre Geschlechterhierarchie spiegelt sich auch in den universitären Verhältnissen wieder, wo etwa 80 Prozent der Professor_innenstellen von Männern besetzt werden. Dass dieser Zustand Einfluss auf die Lehre hat – hinsichtlich der Einbeziehung feministischer oder queerer Perspektiven auf Wissenschaft, Forschung und die dort betrachteten Inhalte – liegt auf der Hand.

Das femarchiv begreift sich als eine Antwort auf diese unbefriedigenden Zustände.

Die Idee hinter dem femarchiv ist es, einen zentralen Ort in Potsdam haben, an dem es möglich ist, Bücher und andere Medien zu Themen wie Feminismus, Produktion und Reproduktion von Geschlechterverhältnissen, kritischer Theorie und Wissenschaftskritik kostenlos auszuleihen.

Mittlerweile warten etwa 300-350 Titel darauf, von euch gelesen, kritisiert und diskutiert zu werden.

Vergangene Veranstaltungen waren u.a.: Lesbenfilmreihe; Veranstaltungs-reihe:“Schlüsse ziehen: „Ein-/Ausschlüsse in queer-feministischer politischer Praxis“ Va-reihen:“Sex.MACHT!Spaß?“ und „Ware.Sex.Macht.Arbeit“, queere KleinkunstBühnen und die Eröffnung eines Zine Regals. Zudem liegt im fem_archiv die Wanderaustellung zu „Sexismus in der Werbung“, welche ausgeliehen werden kann.

Das fem_archiv ist mitten in Potsdams Innenstadt ein offener Raum, ne gemütliche Ecke zum lesen, stöbern, Tee und Kaffee trinken, Platz für Diskussionen und neue Wege. Das fem_Archiv will eine kritische, genderreflektierte Sicht fördern und neuen Ideen einen Raum geben – in Ausstellungen, Veranstaltungsreihen, Filmen, treffen einzelner Leute oder Gruppen, bei Büchern, Tee, zum aufm Klavier rumklimpern, informelleren, gemütlichen Hausarbeiten schreiben, kochen, Lerngruppen, am Computer sitzen, Mukke hören oder einfach nur rumgammeln.
Das fem_archiv ist offen für Kritiken, Rezensionen (die den Büchern beigelegt oder auf der Internetseite plaziert werden können), Lesekreise und Büchervorschläge, Büchertische und konkrete Veranstaltungsideen.

Bei Fragen schreibt ne Mail oder kommt vorbei.Ganz einfach.