Das Bundesverfassungsgericht hat ein bahnbrechendes Urteil über den gesetzliche Verankerung eines Dritten positiven Geschlechtseintrages gefällt. Neben der Bedeutung für Betroffene kann dies  u.a. weitreichende Folgen für Gesetze, Bildung, Politik und Gesundheit haben Zweigeschlechterdenken aufzugeben oder zu verändern. Auf alltagspraktischer Ebene kann das heißen sich Gedanken machen zu und Veränderungen in z.B. Anmeldeformularen, Toilettenaufteilungen, Anreden( Sehr geehrte, Herr, Frau,…), Coedukation, Pronomen, Zeugnissen, Geburtsurkunden und Familienrecht, Klamottenläden, verwendbaren Wörtern und so weiter.
Das Fem_Archiv zeigt eine kleine Veranstaltungsreihe mit ausgewählten Aspekten zum Themengebiet:

Di 28.08.18 20.15Uhr
Film: von/mit/zu Inter*

Wir hören/sehen Stimmen von Menschen aus dem Inter*spektrum, die über ihr Vorhanden-Sein, ihre Lebenswelt und Einschränkungen, sowie Kämpfe von Inter* Personen sprechen.

Fr 31.08.18 17oo
Mitmachworkshop: ‚queer basics‘

Für wen soll die dritte Option sein? Was hat queer damit zu tun? Was meint eigentlich Inter*? Warum ist das nicht das gleiche wie Trans*? Was hat Trans* mit Transvestit zu tun? Wofür steht das Sternchen? Was ist Drag? Wie sehen Leute sich selbst und wie sehe ich sie von außen? Welche Schubladen kann ich verwenden? Welche nicht?
Hier kannst du Antworten zu deinen Fragen rund ums Thema Genderausdruck, GenderIdentitäten, Wörterkonfusionen finden.

Di 4.09.18 18oo
InfoVeranstaltung: Dritte Option und Aktion Standesamt

Hier erfährst du etwas über notwendige Veränderungsforderungen des Personenstandsrechts und die bevorstehen Aktionswoche im Oktober. Desweiteren wird es Informationen zur Antragstellung auf einen Dritten positiven Geschlechtseintrag geben. Bring deine Fragen mit! Auch können sich hier Menschen finden, die gemeinsam in der Aktionswoche aktiv werden wollen, gemeinsam zum Amt gehen und dort einen Antrag stellen wollen. Werdet aktiv. Jetzt für mehr Gendervielfalt. Auf der Homepage findest du schon viele Informationen zu den Forderungen, Musteranträge und juristische Antowrten. https://aktionstandesamt2018.de/termine/

Bundesweite Aktionswoche zum Einreichen der Anträge: Montag, 08. Oktober – Freitag, 12. Oktober 2018
Demo Berlin:  Samstag, 13. Oktober 2018

Danach: nonbinary fight goes to nobinary (k)night: auf zum MOLLI Tresen Abend in der Olga

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Supported by Asta Uni Potsdam.

Das fem_archiv ist  freitags von 12.30-16.00Uhr für euch da.

Am 21.09.2018 entfällt die fem_archiv Öffnungszeit

Falls ihr da nicht könnt, aber dringend was braucht oder zurück geben wollt… schreibt eine Mail, wir finden auf alle Fälle eine Lösung.

Bei Fragen/Wünschen etc. schreibt bitte auch einfach eine Mail!
femarchiv@astaup.de

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… auf der Website des Archivs für Feminismus und kritische Wissenschaften!

In Ermangelung ausreichender finanzieller Mittel seitens der  Potsdamer Universitätsbibliothek entstand im Geschlechterpolitik-Referat des AStA der Universität Potsdam bereits 2005 der Plan, alternativ Bücher zum Thema Feminismus/Queer Theory zusammenzustellen.

Seit dem 7. Juli 2007 steht das Archiv für Feminismus und kritische Wissenschaften allen Interessierten offen. Ihr findet das femarchiv in der freien Bibliothek konte[:x]t in der Hermann-Elflein-Str.32.

femarchiv – warum?

Die heteronormative Matrix und ihre Geschlechterhierarchie spiegelt sich auch in den universitären Verhältnissen wieder, wo etwa 80 Prozent der Professor_innenstellen von Männern besetzt werden. Dass dieser Zustand Einfluss auf die Lehre hat – hinsichtlich der Einbeziehung feministischer oder queerer Perspektiven auf Wissenschaft, Forschung und die dort betrachteten Inhalte – liegt auf der Hand.

Das femarchiv begreift sich als eine Antwort auf diese unbefriedigenden Zustände.

Die Idee hinter dem femarchiv ist es, einen zentralen Ort in Potsdam haben, an dem es möglich ist, Bücher und andere Medien zu Themen wie Feminismus, Produktion und Reproduktion von Geschlechterverhältnissen, kritischer Theorie und Wissenschaftskritik kostenlos auszuleihen.

Mittlerweile warten etwa 300-350 Titel darauf, von euch gelesen, kritisiert und diskutiert zu werden.

Vergangene Veranstaltungen waren u.a.: Lesbenfilmreihe; Veranstaltungs-reihe:“Schlüsse ziehen: „Ein-/Ausschlüsse in queer-feministischer politischer Praxis“ Va-reihen:“Sex.MACHT!Spaß?“ und „Ware.Sex.Macht.Arbeit“, queere KleinkunstBühnen und die Eröffnung eines Zine Regals. Zudem liegt im fem_archiv die Wanderaustellung zu „Sexismus in der Werbung“, welche ausgeliehen werden kann.

Das fem_archiv ist mitten in Potsdams Innenstadt ein offener Raum, ne gemütliche Ecke zum lesen, stöbern, Tee und Kaffee trinken, Platz für Diskussionen und neue Wege. Das fem_Archiv will eine kritische, genderreflektierte Sicht fördern und neuen Ideen einen Raum geben – in Ausstellungen, Veranstaltungsreihen, Filmen, treffen einzelner Leute oder Gruppen, bei Büchern, Tee, zum aufm Klavier rumklimpern, informelleren, gemütlichen Hausarbeiten schreiben, kochen, Lerngruppen, am Computer sitzen, Mukke hören oder einfach nur rumgammeln.
Das fem_archiv ist offen für Kritiken, Rezensionen (die den Büchern beigelegt oder auf der Internetseite plaziert werden können), Lesekreise und Büchervorschläge, Büchertische und konkrete Veranstaltungsideen.

Bei Fragen schreibt ne Mail oder kommt vorbei.Ganz einfach.